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Freitag, 15. Juli 2016

Diesen Post habe ich in einer Stehjeans geschrieben, und zwar im Sitzen

In den letzten zweieinhalb Wochen habe ich gegessen: zwei große Pizzas mit viel Käse, mindestens vier Stück Kuchen mit Sahne, vier Würstchen, unzählige Käsebrote mit viel Butter und viel Käse, literweise Sahnequark, Fish&Chips und noch so einiges andere, was mir jetzt nicht mehr einfällt, und ich fürchte, ein paar Biere und Weinchen kamen auch noch dazu. In dieser Zeit habe ich zwei Kilo abgenommen.

5:2 ist wieder da! Bevor das jetzt eine meiner Freundinnen liest und sich vor den Kopf haut und faucht, was ich denn jetzt bitte mit Diät will: ganz so super war es in den letzten Wochen auch nicht mehr. Nach den Kindern hatte ich sechs Kilo weniger am Körper als vor der ersten und zweiten Schwangerschaft. Das war ziemlich toll und ist scheinbar irgendwie und einfach so passiert. Ich war ganz glücklich und habe die Kleider wieder aus den Tiefen des Schranks gezogen, die ich da gegen jeden Expertenrat aufgehoben hatte in der Hoffnung, irgendwann wieder zwei Kleidergrößen weniger zu haben. Manchmal passiert es nämlich doch! Manchmal kommen Exfreunde zurück, manchmal verschwinden Pickel von alleine, manchmal ist man besoffen ohne Kater, und manchmal passt man tatsächlich wieder in ein Kleid, das man zuletzt mit 28 anhatte!

Und dann waren es irgendwann nur noch fünf Kilo weniger. Dann vier. Dann null. Diese sechs abgeschüttelten Kilo waren innerhalb von ca. acht Wochen wieder da, und noch eins obendrauf. Ich habe kurz nachgerechnet und bin übern Daumen zu dem Schluss gekommen, dass ich bei diesem Tempo in ca. einem Jahr bei 100 Kilo angekommen wäre. Und das, obwohl ich seit ungefähr zwei Monaten wieder dreimal die Woche laufe! Die bittere Wahrheit ist, so viel, wie ich esse, und zwar nicht ausnahmsweise, sondern bei jeder Gelegenheit, kann man nicht verbrennen. Also habe ich mich erst bei Weight Watchers online wieder angemeldet und nach noch nicht mal 48 Stunden wieder ab, weil die Gefahr bestand, dass ich mich in Hitler verwandele. Ich kann das nicht, immer alles aufschreiben und abwiegen, und am miesesten wird die Stimmung, wenn WW mir erzählen will, wie locker und großzügig das alles ist und dass ich ja schließlich am Wochenende auch mal ein Stück Kuchen essen kann oder eine kleine Schüssel Chips. Ein Stück! Eine kleine Schüssel! Als Belohnung für eine ganze Woche brav sein! Ich weiß nicht, in welcher Welt Leute leben, die davon ausgehen, dass so etwas geht. Jedenfalls nicht in meiner.

Dann ist mir zum Glück 5:2 wieder eingefallen. Das hatte ich zwischen Kalle und Michel mal für ca. acht Wochen gemacht, und es hat funktioniert, und es hat auch überhaupt nicht weh getan, und ich habe auch nicht vor lauter mieser Laune versucht, in Polen einzumarschieren.

Extrem kurz gefasst, geht das so: an zwei Tagen in der Woche darf ich nur 500 Kalorien zu mir nehmen. An den anderen fünf Tagen darf ich dagegen essen, was ich will. Daher: 5:2.

Die Nachteile:
500 Kalorien sind wirklich, wirklich wenig.
Ich muss für die Fastentage ein bisschen planen und einkaufen, ad hoc funktioniert es nicht so gut.

Die Vorteile, der Übersicht halber durchnumeriert:
1. Es funktioniert. Ich esse und nehme ab.
2. Angeblich ist es nicht nur eine Methode, um abzunehmen, sondern auch noch richtig gesund: viele Blutwerte von bösem Cholesterin über Blutfett und Entzündungswerte verbessern sich. Der Körperfettanteile sinkt, die Muskeln dagegen bleiben. Man schläft besser, es ist gut für die Haut (kann ich beides jetzt schon bestätigen), und der Insulinstoffwechsel profitiert auch davon. Nachdem meine Blutwerte bei der letzten Untersuchung nicht so doll waren, hoffe ich mal, dass da was dran ist.
3. Es geht mir dabei richtig gut. Ich fühle mich auch an den Fastentagen wach und fit und wohl. Und Hunger zwar schon auch ab und zu, aber der lässt sich gut aushalten und ist meistens nach fünf Minuten schon wieder weg.
4. Ich muss nur an zwei Tagen in der Woche überhaupt darüber nachdenken. Ansonsten werde ich von dieser Diät in Ruhe gelassen. Das ist etwas, was mich an vielen anderen Diäten immer maßlos genervt hat: erst mit einem einfachen Trick ankommen, der angeblich alles wieder gut macht, und irgendwo auf Seite 30 steht dann, dass es am Ende nur funktioniert, wenn man seine Ernährung für immer umstellt und tüchtig zum Sport geht.
5. Die nächste Pizza ist im Zweifel immer nur einen Tag entfernt. Wenn ich doch mal Hunger habe oder eine Sinnkrise, dann kann ich immer denken: morgen. Morgen holst du dir ein Stück Kuchen. Oder zwei. Und wenn ich am nächsten Tag da immer noch Lust drauf habe, dann mache ich das auch. Ab fünf Uhr Nachmittags fange ich an, mir auszumalen, was ich morgen frühstücke: dann ist der Tag schon so gut wie geschafft, und das war gar nicht schwer.
6. Ich muss weder Mitgliedsbeiträge zahlen noch irgendwelchen Spezialkram kaufen. Das Buch von den Erfindern der Diät habe ich mir billig für den Kindle gekauft, aber alles Wichtige kann man auch kostenlos im Netz lesen. Viel muss man nicht wissen.
7. Wenn man richtig plant, sind 500 Kalorien schon ok. Vorgestern hatte ich z.B. einen Salat aus roher Zucchini mit viel Zitrone und Chili, ein bisschen Olivenöl und ein bisschen Schafskäse, der war extrem lecker und hatte nur 200 Kalorien. Als Mittagessen war der wirklich in Ordnung, und Abendessen habe ich dann einfach nicht mehr gebraucht. Getrocknete Tomaten (ohne Öl) sind auch eine feine Sache, die habe ich an solchen Tagen immer in der Schublade. Shirataki-Nudeln! Rohen Fenchel! Sashimi! Ist doch gar nicht so schlecht. Theoretisch dürfte ich meine 500 Kalorien auch für ein halbes Snickers verjuxen, aber ich habe den Verdacht, das würde nicht so gut hinhauen.
8. Auch für die Zeit, wenn ich wieder bei meinem Traumgewicht bin, gibt es einen Plan: um sein Gewicht zu halten, soll man von zwei auf einen Fastentag in der Woche reduzieren.
9. Ich kann mir die Tage legen, wie ich will. Normalerweise nehme ich Montag und Donnerstag. Nächsten Donnerstag bin ich für Kino verabredet, dann kann ich drüber nachdenken, ob ich Lust habe, mit einer Tüte Möhrchen und einer Flasche Wasser im Kino zu sitzen oder nicht, und den Tag dann auf Mittwoch oder Freitag verlegen.
10. Dass 500 Kalorien so wenig sind, ist auch nicht NUR schlecht. Bei Weight Watchers z.B. habe ich immer und endlos geschummelt, jedes Mal. Wenn drei Kartoffeln erlaubt sind, werden vier doch auch ok sein? Guck mal hier, das sind doch bestimmt jetzt 80 Gramm Nudeln, oder? Oder? Das zweite Stück Schokolade war doch viel kleiner als das erste, das schreib ich jetzt nicht auf? Und immer so weiter. Um wirklich nur 500 Kalorien zu essen, muss man wirklich nachmessen, wie viel Milch man sich in den Tee tut. Und im Zweifel dann eben doch lieber grünen Tee ohne Milch trinken. Jedes Spritzer Sojasauce, jede Möhre, jedes Stück Salatgurke hat Kalorien, und geschummelt wird einfach nicht. Komischerweise kriege ich das hin. Bei Diäten bin ich besser dran mit ganz kurzer Leine. Bzw. an fünf Tagen in der Woche mit überhaupt keiner Leine, Harr!
11. Trotz der beeindruckenden Fressbilanz vom Post-Start: das ist für mich normal. An den Ess-Tagen habe ich nicht das Gefühl, ich muss jetzt unbedingt für die Fastentage mitessen. Im Gegenteil finde ich sogar, mit jedem Tag, der vergeht, habe ich weniger Bock auf die fiesen, fettigen Sachen. Manchmal male ich mir z.B. am Fastentag aus, dass ich mir morgen in der Mittagspause eine Pizza hole. Dann ist die Mittagspause da, und ich will irgendwie lieber Salat. Und zwar ehrlich und in echt, nicht, damit es mit dem Abnehmen noch doller klappt oder ich mir auf die Schulter klopfen kann. Ich wundere mich sehr, aber so ist es.
12. Wenn ich dann mal was esse, dann ist es wie ein kleiner Fasteneffekt: alles schmeckt besser, und ich freue mich wirklich über jede Erdbeere und jedes Käsebrötchen.
13. Sonst war ich für Diäten immer zu dummschlau. Ich habe inzwischen in ganz viele mal reingelesen, und in diesem ganzen Diätenuniversum dann irgendwann einen Zustand erreicht, in dem immer das, was ich gerade essen wollte, aus irgend einem logischen Grund erlaubt war. Abends Pasta? Kann ich morgen ja ausgleichen. Mittags Pizza und Schokolade? Alles gut, so lange ich nach 18 Uhr keine Kohlenhydrate esse usw. Bei dieser Diät funktioniert das nicht. Ich mache sie, oder ich lasse es.

Dreizehn Vorteile. Wenn ich noch ein bisschen nachdenke, dann fallen mir sicher noch sieben ein.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Zehn kleine Lädelein

Vor so ungefähr fünfzehn Jahren, als ich noch in einer süddeutschen Zuckergussstadt studierte, habe ich mich immer darüber aufgeregt, dass die Einwohner dieser Stadt nette, originelle, gute kleine Läden ungefähr so behandeln wie die zahlreichen aus öffentlicher Hand gepflegten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Sie entwickelten so etwas wie ungerechtfertigten Stolz auf sie, als hätten sie mit der Wahl ihres Wohnortes persönlich zu ihrem Entstehen und ihrem Erhalt beigetragen, führten auch gerne Besuch von außerhalb dorthin, aber regelmäßig reingehen und etwa Geld dalassen? Nein. "Das ist hier ein total niedlicher Käseladen, der ist schon vierzig Jahre alt, riecht mal" sagten sie z.B., um trotzdem ihren kompletten Käse vorgeschnitten und eingeschweißt im verdammten Lidl zu kaufen. "Ach, das muss ich euch zeigen, das ist echt mein Lieblingsladen in der Innenstadt, die haben alle Süßigkeiten von früher, das ist wie eine Zeitreise!". Ja, toll, aber kaufen? Nee. Gleichzeitig war die Aufregung groß, wenn ein netter kleiner Laden nach dem anderen verschwand und Platz für Handyläden, Ketten und Ramsch machte. "Die Innenstadtmieten sind Schuld" stimmt bestimmt zum Teil, aber die andere Wahrheit ist: solche Läden werden eben nicht aus öffentlicher Hand bezahlt, sie können sich nur halten, wenn man sie nicht nur romantisiert und sich freut, dass sie da sind, sondern auch dort kauft, und zwar nicht nur mit Besuch von außerhalb, sondern am besten jede Woche.

Jetzt wohnen wir in der Vorstadt, und in den letzten zwölf Monaten haben dicht gemacht: der Spielzeugladen, die Metzgerei, der Kosmetikladen (kein großer Verlust in diesem Fall), die Drogerie, die so bequem direkt gegenüber von meinem kleinen Edeka lag, der andere kleine Supermarkt an der anderen Ubahn-Station, in den ich auf dem Heimweg mal schnell für einen Liter Milch, Special K's und einen Salat huschen konnte, und der Buchladen wird als nächstes dran glauben, wenn man die leeren Regale so sieht. Ein paar hundert Meter weiter nach Süden lag bis vor zwei Jahren das niedliche Eiscafé von L.s zwei Abikolleginnen, man konnte da sitzen und nicht nur Eis, sondern auch getoastete Panini und Suppen und Kuchen bekommen, dazu einen netten Schnack mit den Wirtinnen und ein paar Klatschzeitschriften. Es war nett! An den anderen Tischen saßen oft Muttis, die sich laut darüber freuten, dass man hier bei einem Milchcafé wunderbar den Vormittag verbringen kann. Bei EINEM, wohlgemerkt. "Und bitte ein Glas Leitungswasser für Lukas". Es ist nicht mal, dass all diese Muttis kein Geld haben oder meine Vorstadtnachbarn kein Geld für Parfum, Bücher oder Fleisch. Gerade für Fleisch haben sie scheinbar eine Menge Geld, wenn man mal einen verstohlenen Blick in ihre Einkaufswagen wirft. Sie sind nur vielleicht zu geizig. Oder zu bequem, noch ein paar Meter weiter zu gehen. Oder sie kaufen grundsätzlich nirgendwo ein, wo man mehr als zehn Meter vom Parkplatz aus zurücklegen muss; ich kann mir das gut vorstellen.

Mir tut jeder leid, der in so einer Gegend und in so einer Zeit beschließt, einen Laden aufzumachen. Ist der Laden langweilig oder schlecht geführt, hat er sowieso keine Chance. Ist er toll, einzigartig, mit Liebe gemacht und gut in Schuss, verwandeln die Kunden sich in Touristen, fassen alles an und gehen wieder. Ich finde das traurig. Wenn Jan-Ole irgendwann mal groß ist, gibt es hier nur noch die zwei Riesensupermärkte, in denen es siebzehn Sorten Wiener Würstchen aus dem Glas gibt, aber keinen leckeren Rotwein und keinen ungestreckten Obstsaft, und sonst gar nichts.

Ach ja. *seufzte sie und war sich nicht ganz sicher, ob das nicht alles ein bisschen überzogen ist und ob sie wirklich niemals selbst Supermarktkäse kauft und all das...*

Wo waren wir? Tag neun der Stimulation. Ich spritze immer noch, nachdem ich meiner Ärztin noch mal eindringlich ins Gedächtnis gerufen hatte, wie das lief bei IVF Nr.4, als wir am Ende auch dachten, die Eizellen schaffen das alleine, woraufhin sie alle beleidigt eingegangen sind. Mir gehts gut, nichts drückt oder ziept, und laut letztem Ultraschall wachsen rechts so um die drei Eizellen und links irgendwas zwischen sechs und acht. Nicht schlecht für 40, finde ich! Die 5:2-Diät macht nun allerdings Pause bis zum Test. Ich habe mir sagen lassen, ich brauche das Eiweiß gerade dringender als eine kleinere Jeansgröße.

Dienstag, 4. Februar 2014

Etwas weniger Fusselbauch, bitte.

Sein neuester Knalleffekt: gerade jetzt, wo ich jeden Abend mit Blick auf meinen Menogon-Hort einschlafe und mit den Hufen scharre, wann es nun endlich losgeht, beschert er mir die erste echte Zwischenblutung meines Lebens. Oder? So klar ist es gar nicht. Von der echten Tante Rosa unterscheidet sich dieses Phänomen erst mal durch Menge. (Inzwischen ist es so weit, dass ich zu diesem feierlichen Anlass immer das gummierte Laken unter das normale Laken spanne, das ich zuletzt in Verwendung hatte, als wir minütlich mit der Geburt rechnen mussten. Ihr könnt es euch vorstellen.) Dann durch mangelnde Schmerzen. Und fünf Tage zu früh ist es außerdem. Ein Telefonat mit der Klinik hat nun Folgendes ergeben: ich soll ja sowieso erst ab Tag drei Spritzen, bis dahin beobachte ich und überlege mir, ob das nun falscher Alarm ist oder nicht. Wenn ich beschließe, dass nicht, dann lege ich am dritten Tag los, egal was. Wenn es falscher Alarm ist, bleiben die teuren Ampullen in ihrer Kiste, bis es ernsthaft losgeht.

Die Senkwehen unter den Zyklusstarts.

Inzwischen habe ich den zweiten Fastentag hinter mir, und auch der ging hervorragend. Kann das sein? So einfach? Ich habe jedenfalls beschlossen, meinen Fusselbauch in seine Schranken zu weisen. Und es gibt eine Menge Gründe für Optimismus.

1. Diese Diät liefert das perfekte Mantra für mich gleich mit: "Morgen. Morgen. Morgen. Heute lässt Du die Finger von dieser Schokolade, die böse Menschen ständig durch dein Blickfeld tragen, aber morgen! Morgen darfst Du wieder alles. Wirklich alles."

2. Es ist ganz einfach: 500 Kalorien an zwei Tagen in der Woche. An den anderen fünf Tagen ist alles erlaubt und alles egal. Das überfordert selbst mich nicht.

3. Dass an den anderen fünf Tagen die Diät Pause hat, kann ich gar nicht oft genug loben und preisen. Die paar mühsam abgesparten Extrapünktchen bei Weight Watchers kamen mir immer viel zu wenig vor, viel zu wenig Trost, viel zu wenig Essen, viel zu wenig Motivation. Hier muss ich nur einen Bruchteil meiner Zeit mit dem Quatsch zubringen, der Rest gehört mir und meiner Gier.

4. 500 Kalorien sind so wenig, dass ich gar nicht erst anfangen muss, mich mit dusseligen Light-Produkten auseinander zu setzen, die mir immer die Laune verderben. Viel Gemüse, weniger Obst und dann noch ein bisschen hochwertiges Eiweiß wie Fisch oder Tofu oder mageres Fleisch, das war es. Da müssen wir gar nicht erst diskutieren, ich und mein Bauch. Außerdem erfordert diese klitzekleine Menge, dass ich wirklich aufschreibe und zusammenzähle, nicht über den Daumen rechne und mir denke "Och, noch ein Apfel..."

5. Das mit dem Gemüse, dem Obst und dem Eiweiß habe ich beschlossen, nicht die Diät. Die Diät sagt, es ist ihr völlig wurscht, wofür ich meine 500 Kalorien verwende. Ich kann genau so gut ein Snickers essen, und gut. Ich mache es aber anders, weil ich den Bauch für möglichst wenig möglichst voll kriegen will und die Heißhungerattacken vermeiden will, die ein halbes Kartöffelchen (oder ein Snickers) unweigerlich nach sich ziehen würde.

6. In diesem Buch wird deutlich weniger moralisiert als in anderen Fastenbüchern. Das finde ich sehr schön. Die versuchen nicht, einen besseren Menschen aus mir zu machen. Ich will nicht besser werden, nur dünner.

7. Trotzdem zeigen sich bereits erste willkommene Nebeneffekte. Ich bin nicht mehr ganz so gierig. Jetzt schon! Nach zwei Fastentagen! Ja, ich habe auch gestaunt. Z.B. habe ich mich seit Tagen auf den Samstag gefreut, da wollte ich zu McDonalds gehen und mein bis dato liebstes Fressfest, die Hüttengaudi, feierlich begehen. Ich habe ein volles Tablett zu meinem Platz geschleppt. Und dann leider ungefähr die Hälfte - nein, zwei Drittel - stehen gelassen. Auf einmal war das alles nur noch pappig und fade. Den McRösti hatte ich irgendwie besser in Erinnerung. Die Fritten waren kalt und aus nicht besonders guten Kartoffeln. Der Cheeseburger wäre nicht nötig gewesen. Und die Käsegipfel... vier Stück waren in der Schachtel, zwei habe ich L. aufgenötigt. Nur die Cola habe ich wirklich gerne getrunken. Ziemlich verwundert habe ich den Laden verlassen und werde ihn vermutlich so schnell nicht mehr betreten. Und es war nicht dieses Magersucht-Phänomen, keinen Platz im Bauch zu haben. Das wäre auch lächerlich nach einem Tag. Ich hatte einfach keine Lust drauf. (Schön wäre es gewesen, wenn ich das einfach eine halbe Stunde früher gewusst hätte...). Vom selbst gebackenen Zitronenkuchen habe ich zwei Stücke gegessen, die waren sehr lecker, aber als meine Schwiegermutter gierig auf den Rest guckte, habe ich ihr den in Alufolie gewickelt und mitgegeben. Sollte das tatsächlich die erste Diät sein, die tatsächlich dafür sorgt, dass man gesünder isst, auch wenn man es nicht muss?

8. Ich habe ein klares Ziel: ich weiß genau, bis wann ich wie viel abnehmen will. Und noch habe ich das Gefühl, ich könnte das wirklich schaffen.

9. Dass der erste Fastentag der Woche der Montag ist, sorgt dafür, dass ich mich die ganze Woche fühle, als wäre ich schon morgens joggen gewesen. Zum Start gleich was richtig gemacht - schön.

So. Zweiter Tag diese Woche ist entweder Mittwoch (einziges Problem: abends Treffen mit Freundinnen) oder Donnerstag. Ich bin wirklich, wirklich bester Dinge. Wer hätte gedacht, dass eine Diät bei mir für so gute Laune sorgt?

Samstag, 1. Februar 2014

Januar ist eine gute Zeit für Neustarts, finde ich.

In einer blauen Stofftasche mit Apothekenlogo oben auf der Wäschetruhe liegen einige große weiße Schachteln. Darin mit Menogon gefüllte Ampullen, aufwendiger verpackt als Toffifee und deutlich teurer. Ich war auf dem Stuhl, der linke Eierstock sieht gut aus, der rechte hatte sich hinter der Endometriose versteckt, die Myome scheinen auch für meine Verhältnisse friedlich, und am dritten Zyklustag beginnt die nächste Runde. Jetzt ehrlich! Ganz bestimmt! Ich bin ein bisschen aufgeregt. Die Erwartungskirmes funktioniert auch wie in den Zeiten vor dem Don. "Eigentlich wäre das unverschämt, wenn wir jetzt noch mal ein Kind bekommen." "Und genau darum wird es klappen." "Ich wär mir da nicht so sicher, man wird nicht jünger... und die Endometriose zwickt auch wieder..." "Und genau DESHALB. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwoher ein Fünfmonatsbauch her." "Das, meine Liebe, ist pillepalle, wie viel zu viele von uns erfahren mussten." "Also schön. Ihr bekommt kein Kind mehr. Dann wüsste ich aber gerne, was diese unattraktive 800-Euro-Tasche an deinem Arm macht." "Jaaaa... ich muss es eben wenigstens versuchen!" "Quatsch. Du gehst fest davon aus, dass das klappt." "Tu ich nicht! Allein schon deshalb, weil es dann garantiert nicht klappen würde!" "Weil du darauf hoffst, dass dieser sagenhafte Entspannungszauber jetzt auch bei euch wirkt. Der mit den Adoptivkindern oder den plötzlich doch auf natürlichem Weg Schwangeren, von denen es angeblich nur so wimmelt. Und an die Du angeblich nie geglaubt hast." "Hab ich auch nie! Wir hätten einfach gerne noch ein Kind, verdammte Axt! Auch, wenn die Chancen relativ beschissen stehen!" "Hm-hm." "Was guckst Du so? Guck nicht so!" Man braucht keine ernsthaft gespaltene Persönlichkeit, um so richtig wirr im Kopf zu werden. Man braucht auch keine Hormone. Allein die Anwesenheit von Hormonen im gleichen Haushalt kann schon vollkommen reichen.

Und dann das 5:2-Projekt! Ha!

Ihr reibt euch sicher schon die Hände? In Vorfreude auf die unvermeidliche Bauchlandung?

Reibt nur weiter. Denn nach Tag 1 kann ich sagen, ich glaube, das wird was.

Montag wollte ich ja eigentlich anfangen. Montag war ich aber dick erkältet, und da hatte mein massiger Körper genug mit anderen Dingen zu tun. Dienstag war auch nicht besser. Mittwoch treffen einige Damen und ich uns immer, um erst den Bachelor und dann, so lange das noch geht, das Dschungelcamp zu gucken, dazu gibt es Chips und Alkohol, also Mittwoch auch nicht. (Das ist ja eine der Stärken dieser Diät, dass sie so flexibel ist!) Donnerstag hatte ich den Kühlschrank noch voller Sachen, die weg mussten. Aber gestern, Freitag, habe ich meinen ersten Fastentag geplant, durchgezogen und überlebt. Auch L. hat ihn ohne blaues Auge überstanden. Wobei ich sagen muss, dieses Fasten ist eigentlich kein echtes Fasten. 500 Kalorien waren nämlich erlaubt, zu verteilen so, wie es mir beliebt. Es gab kein FX-Passage-Salz am frühen grauen Morgen, entsprechend keine brutale Darmentleerung. Es gab keine Schwächeanfälle, keine Kopfschmerzen, kein Zittern und keine Probleme, immer noch mit Essen umzugehen. Ich hatte meine 500 Kalorien so verteilt:
Frühstück: 100 Gramm Hüttenkäse (den ich sonst nicht mit der Kneifzange anfasse, aber ich dachte, der bringt mich in diesen Diät-Mood, der auch wichtig ist - macht also gleich morgens ein für allemal klar, dass heute anders ist als sonst) und ein Apfel. Mittags: anderthalb Möhren, in Stifte geschnitten (damit es nach mehr aussieht und sich anfühlt, als würde ich für mich kochen), gedippt in ein bisschen Sojasauce mit zwei Tröpfchen Sesamöl. Abends: 100 Gramm geräucherte Putenbrust, dazu zwei Chicoree trocken in der Pfanne gebraten und dann mit Chili und Zitronensaft geschmurgelt. Dazu scharfen Senf. Zwischendurch ganz viel Kräutertee, Ingwertee und Wasser. Und das ging gut! Ich habe nicht die Tapete von den Wänden gefressen, ich habe im Gegenteil gestern im Lauf des Tages das Essen fürs Wochenende geplant und dafür einen Schweinekrustenbraten nach Nigellas Methode mariniert. Ich habe den Lauch gekocht, den es dazu geben soll. Und ich habe einen Zitronenkuchen gebacken. Alles ohne abgekaute Nägel. Ich war auch nicht zu schwach, um den Don zu tragen, mir war nicht schlecht, ich war nicht aggressiv, sondern habe L. sogar vom Einkaufen mehrere Sorten Schokolade mitgebracht und neidlos überreicht (sogar ein bisschen hämisch, wenn ich ehrlich bin. L. macht sich einen Riesenspaß draus, mich zu piesacken und zu sabotieren, wann immer ich irgend eine Art von Diät anpacke. Und nach ca. zwanzig sarkastischen und bösartigen Bemerkungen darf ich mir wohl auch mal denken "Süßer, Schnuppi, iss du nur deine Schokolade, und wir sehen ja dann am Stichtag, wer die Wette gewonnen hat."), ich habe nicht an dem ganzen Projekt gezweifelt und versucht, mich selbst vom Weg abzubringen mit Plänen wie "Und wenn ich einfach jeden Tag auf den X-Trainer gehe?". Ich wusste nämlich die ganze Zeit: morgen darf ich wieder normal essen. Und das war gut zu schaffen. Zwischendurch hatte ich sogar ab und zu das GUTE Fastengefühl: die Klarheit im Kopf, mehr Energie und das Selbstvertrauen, das daraus kommt, wenn man erlebt, dass man eigentlich ziemlich wenig unbedingt haben muss. Wenigstens für eine Weile. Entweder Montag oder Dienstag mache ich den zweiten Tag. Und das Fressplanmaschinchen rattert. Kennt ihr Shirataki-Nudeln? Shitaraki-Nudeln? Oder wie auch immer? Die hatte ich neulich schon mal. Die sehen aus wie Glasnudeln, haben eine etwas ulkige Konsistenz, sind aus einer Pflanze und haben praktisch keine Kalorien, weder Fett noch Kohlenhydrate, fühlen sich aber einfach an wie eine neue Sorte Asia-Nudeln. Montag (oder Dienstag) nehme ich ein Pöttchen Hüttenkäse und einen Apfel mit ins Büro und außerdem eine Tupperbox mit einem kalten Salat aus gebratenem Pak Choi, Garnelen, Chili, Limette und Shirataki/Shitaraki-Nudeln. Klingt eigentlich ziemlich lecker, bis auf den Hüttenkäse.

Es hat sogar so gut geklappt, dass ich sogar jetzt, wo ich wieder dürfte und die Küche aus allen Nähten platzt vor Lieblingsessen, noch nichts gegessen habe. Ich bin um acht aufgewacht und hatte Lust auf schwarzen Tee und meinen Rechner ohne den Don im Hintergrund. Also habe ich den schlafenden L. und den schlafenden Don mucksmäuschenstill zurückgelassen und bin auf Socken ins Wohnzimmer gehuscht. Neben mir steht eine Tasse Tee. Kein Kuchen, kein getoastetes Roggenbrot mit Rinderschinken, kein Ei, kein Stinkekäse, keine Orangenmarmelade auf gesalzener Butter. Ich könnte! Aber ich tu's nicht. Das will echt was heißen.

Natürlich muss dieses ganze Programm sich daran messen, ob ich auf die Art abnehme oder nicht. Wenn nicht, dann war es das natürlich. Sobald eine befruchtete Eizelle in meinem Bauch ist, natürlich auch. Aber bis dahin finde ich das zumindest im Moment noch ganz spannend. Und es stimmt: schon nach einem Tag fasten bekommt Essen einen neuen Glanz. Ich war ein bisschen in die Phantasielosigkeit und Routine abgerutscht. Gestern habe ich zum ersten Mal wieder Kochbücher gewälzt, sabbernd über einzelnen Seiten gebrütet und Pläne geschmiedet.

Samstag, 25. Januar 2014

Und was ist mit Hormone?

Ach ja, die nächste IVF. Ich hatte ja schon berichtet, dass mein Fusselbauch ganz nach alter Gewohnheit wieder mal alles genau falsch gemacht hat: nach der Geburt hat er mich monatelang auf den nächsten Zyklus warten lassen, um dann genau in dem Moment loszulegen, in dem eine mögliche Punktion und Rückübertragung in die Weihnachtsferien meiner Klinik fällt. Der erste Zyklus war also Essig.
Vier Wochen habe ich auf den nächsten Zyklus gewartet, dann brav in der Klinik angerufen, nur um bei dieser Gelegenheit zur Antwort zu bekommen, jetzt wäre es aber leider auch nicht möglich, denn "wir hätten noch so viel zu klären, da wir jetzt Selbstzahler wären", und wir müssten darum noch einen Zyklus abwarten.

Und solche Dinge bringen selbst eine stramm die Fahne meiner Ärzte hochhaltende alte Hormonsoldatin wie mich ein bisschen aus dem Konzept. Ich meine, Hääh? Was genau soll denn da zu klären sein? Wir zahlen selbst, unkomplizierter geht es doch nicht? Und wie viele Wochen genau soll diese Klärung denn dauern? Und warum jetzt noch einen Zyklus verschleudern, nachdem sie mir erst erklärt hatten, es wäre aber besonders wichtig, schnell nach der Geburt weiterzumachen, bevor die Endometriose wieder die Oberhand gewinnt? Und ich sollte doch bitte versuchen, nicht per Kaiserschnitt zu entbinden, denn dann müssten wir länger als sechs Monate warten? Die es jetzt mit zwei verschleuderten Zyklen dann auch locker werden? Mag sein, dass die gerade Urlaubs-, Krankheits- oder Schusseleibedingt überlastet sind, aber das könnte man mir auch so sagen - nicht, dass mich das dann nicht aufregen würde, aber wenigstens aus nachvollziehbarem Grund. Hääh?

Also nein, ich mache nicht schon wieder eine heimliche IVF, die Adoptionsbehörde hat das ja nun auch alles nicht mehr zu interessieren, es geht nur leider, leider immer noch nicht los. Aber nächsten Zyklus! Nächsten Zyklus ganz bestimmt. Endo, Myome und ich sind schon sehr aufgeregt.

Und falls sich das eine fragt: nein, wenn ich demnächst mit einer befruchteten Eizelle im Bauch herumlaufe, dann setze ich so lange natürlich aus mit dem 5:2-Minifasten-Projekt.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Endlich demnächst schlank.

Ach herrlich. Ich fühle mich immer sofort schlanker mit neuer Diät! So selbstgenügsam, als könnte ich mit einem Apfel einen ganzen Tag lang rattern und knattern wie ein Duracell-Häschen. Der Bauch ist viel flacher, ich muss nicht mehr so viel über Essen nachdenken, es ist großartig. Montag fange ich an, wie gesagt.

Heute war einwiegen, und das Ziel besteht darin, dass ich bis zum 23. April drei Kilo abgenommen habe. Schafft L. in der gleichen Zeit vier Kilo, haben wir beide gewonnen. Hat es nur einer von uns geschafft, hat der gewonnen. Worum wetten wir eigentlich noch mal? Ich könnte mir vorstellen, ein Essen.

Inzwischen habe ich zwei Bücher zum Thema auf meinem Kindle durchgeknuspert, und ich glaube wirklich, wirklich, wirklich, diesmal könnte es klappen. Eigentlich würde ich sogar heute schon gerne anfangen, aber ich habe mir von Huckleberry eine Erkältung eingefangen, und erkältet und mit Deadline im Genick diätet es sich nicht so gut. Aber Montag! Montag. Inzwischen habe ich auch schon so ziemlich jedem in meiner unmittelbaren Umgebung davon erzählt, einschließlich der Bürohasen, und komme aus der Nummer nicht mehr raus, ohne dass es peinlich wird. (Hat mich das früher abgehalten? Naja...)

Weil Diäten, deren Beginn in der Zukunft liegt, ein ziemlich lahmes Thema sind, hier noch zwei Empfehlungen für technische Geräte.

1. Der Angel-Vac Nasensauger.
Vor ca. zehn Jahren saß ich mit einer jungen Mutter in einem Büro. Die kam morgens mit Augenringen bis Meppen an den Rechner und erzählte mir von ihrem erkälteten Baby. Schlaflose Nacht, alles ein schreckliches Elend, schon klar, aber das schlimmste - und das verfolgt mich bis heute manchmal - war, dass sie in ihrer Not dem Baby MIT DEM MUND den Rotz aus der Nase gesaugt hat. Nase putzen können sie ja noch nicht, die Ärmsten. Vorgestern war es auch hier so weit. Es war schrecklich. Auch Mutterliebe kann zur Dschungelprüfung werden. Der niedliche kleine Pinguin-förmige Nasensauger aus der Drogerie war zu gar nichts, aber auch gar nichts nütze. Darum habe ich gestern den Angel-Vac in der Apotheke besorgt. Er besteht aus ein paar durchsichtigen Plastikteilen und wird an den Staubsauger angeschlossen. Irgendwie mindert er die Saugkraft auf säuglingsverträgliches Niveau (ich hab's ausprobiert), dann macht es schlupp, und der ganze Rotz ist draußen. In weniger als einer Minute ist das Ding dann problemlos gereinigt und wieder einsatzbereit. Huckleberry steht nicht besonders drauf, wird aber in diesem Fall nicht gefragt. Heute nacht habe ich zweimal durchgesaugt, und wir haben ansonsten alle tief und fest geschlafen. Es geht ihm schon viel besser, glaube ich. Inzwischen habe ich gelesen, dass der Rotz, wenn man ihn da lässt, wo er ist, wohl auch dafür verantwortlich gemacht wird, dass Säuglinge ständig erkältet sind und noch oft genug eine Mittelohrenentzündung dazu kommt. Huckleberry hat gerade die erste Erkältung seines kleinen Lebens, und die zweite sollte bitte noch ein bisschen auf sich warten lassen. Yippiyeah für den Angel Vac!

2. Der Kindle.
Ich weiß: wie lahm ist das denn? Das ist ja ungefähr so, als würde ich euch jetzt das iphone ans Herz legen. Aber ich habe mich lange dagegen gewehrt. Buchhändlersterben, nur so ein schnödes Plastikding statt der schönen dicken Bücher, was tu ich dann in mein Bücherregal... jetzt gab es den einfachen Kindle für 49 Euro, und ich bin mal in mich gegangen und habe festgestellt, dass ich sowieso zu 90% englische Bücher lese, die bestelle ich alle bei amazon. Die paar Bücher, die ich bisher in der Buchhandlung gekauft habe, werde ich da auch weiter kaufen. Aber ein englisches Buch extra per Fracht und DSL hierher zu schaffen, damit ich es an einem faulen Samstagabend durchlese, ist eine ganz schöne Umweltsauerei. Jetzt ist der Kindle da, und ich hätte das schon viel früher machen sollen. Der Akku hält ewig (mit ausgeschaltetem WLAN noch viel länger), es liest sich sehr angenehm, technisch funktioniert alles wie geschmiert, er passt in die Tasche meiner Winterjacke für die Mittagspause und Ubahn-Fahrten, Bücher im Kindle-Format kosten vor allem in England und den USA viel weniger als die Papierversion, und das einzige Problem ist, dass Impulskäufe bei Büchern, für die ich schon immer sehr anfällig war, jetzt noch leichter gehen. Aber der nette DHL-Bote in unserem Viertel kann endlich mal durchatmen. Auch für den Kindle Yippieyeah!