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Samstag, 13. März 2021

Das ist die Kriiiiiiiiiise.

Klar gibt es Gründe. Es gibt immer Gründe. In diesem Fall gibt es aber vorrangig einen Grund, warum ich mich so lange nicht gemeldet habe. Dieser Grund ist die Krise oder auch die Kriiiiiiiiise. Die Kriiiiiiise (sorry, die Zeit zum Schreiben ist kurz und zu kostbar, um die iiiiis in Kriiiiise jedes Mal abzuzählen) ist etwas, das sich irgendwann vor ein paar Jahren zwischen L. und mir festgesetzt hat und irgendwie nicht wieder geht. Ich weiß nicht genau, wo sie herkommt, aber sie ist unbestreitbar sehr da. Wobei: selbst das kann man gar nicht so genau sagen. Denn zwischendurch ist sie auch so weg, als wäre sie nie dagewesen. In dieser einen Hinsicht erinnert sie an die Geburt eines Kindes, grauenvolle Schmerzen schütteln Dich von Kopf bis Fuß, Du willst einfach nur noch weg hier, es lässt sich wirklich keine Minute länger mehr aushalten - und dann ist es vorbei, und Du unterhältst Dich nett über Ferienpläne und Pizza. Du denkst schon, Du hast Dir das alles nur eingebildet, ist doch halb so schlimm, aber dann kommt die nächste Wehe bzw. in unserem Fall der nächste Streit, und BÄMM ist die Kriiiiise wieder da. Jedenfalls, wie schon erwähnt, sie ist da, und auch in den Pizza- und Urlaubsplanungs-Phasen beschäftigt sie mich sehr. Ich hab keine Ahnung, wie es weitergeht, ob es weitergeht, und ich bin immer noch mehr verwirrt als irgend etwas anderes. Ich hätte nicht gedacht, dass uns das passiert. Zumal wir in den Phasen "dazwischen" immer noch so sind, wie ich uns kennen gelernt habe - eben wie ein Paar, dem so etwas nicht passiert. Es vergeht keine wache Stunde, in der ich nicht darüber nachdenke. Und ich wollte in den letzten Monaten - Jahren - sorry, ich weiß, viel zu viel Zeit - so oft schreiben. Aber ich wusste nicht so richtig, wie und was. Denn ich hab immer über das geschrieben, das mich gerade in Atem hält, und jetzt ist es nun mal DAS hier, was mich in Atem hält, und darüber kann ich schlecht schreiben. Denn auch L. hat dazu eine Meinung, und was für eine, was sage ich: vermutlich hat er 20 Meinungen. Und die kommen hier naturgemäß nicht vor. Und er wäre mit Sicherheit nicht dafür, hier das Blog-Gremium abstimmen zu lassen, wer Recht hat und was zu tun ist. Ganz davon abgesehen, dass ich es irgendwie nicht richtig fände, Euch hier klammheimlich wie ein Tagebuch schreibender Teenie zum Auskotzen und Auf-meine-Seite-Ziehen zu benutzen. Darum ist das große Nr.1-Thema irgendwie verboten. Jetzt ist es aber so: auch zu Kinderwunsch-Zeiten habe ich ja nicht IMMER NUR über Kinderwunsch geschrieben, sondern es gab auch das große weite Themenfeld unter dem Label Normales Leben. Und das gibt es auch hier immer noch. Und ich habe das Schreiben hier wirklich vermisst. Und die Kinder sind inzwischen aus dem Alter raus, in dem sie alle zwei Stunden gestillt werden müssen, ab und zu kann Mama sich an ihren Rechner schleichen. Darum habe ich entschieden, dass es ab jetzt weiter geht. Vermutlich ist inzwischen auch die letzte von euch entmutigt und enttäuscht abgezogen. Niemand wird gerne geghostet, auch nicht unbekannterweise von einer Blogtante, die früher mal teilweise dreimal täglich schrieb und jetzt plötzlich so gar nicht mehr. Das kann ich verstehen. Aber als ich den Blog damals - 2009 war das, glaube ich - anfing, hab ich es erst mal tatsächlich nur für mich getan. Und so fange ich jetzt auch wieder damit an. So wenig ich sonst etwas entscheiden kann gerade, unter anderem mangels Energie und mangels Zutrauen zu mir und meinem Urteilsvermögen - eins hab ich entschieden: die Kriiiiiiiiiiiiiiiiise kriegt mich nicht klein. Und hier wieder zu schreiben, fühlt sich im Moment so an wie ein kleiner, trotziger Stinkefinger in ihr blödes Kriiiiiisengesicht. Wann kommt der nächste Beitrag? Morgen, nächste Woche oder in zwei Jahren irgendwann? Wir werden sehen. Ich hoffe, Ihr Abkürzungsdamen, Euch allen - wo immer Ihr auch seid - geht es gut, ihr seid glücklich, und die dickste Krise weit und breit kommt mit einem i aus und bezieht sich auf einen verstopften Abfluss, eine nahende Deadline zu einem an sich netten, aber gerade etwas nervenden Projekt oder einen eingelaufenen Mohairpulli, der aber eh nicht soooo schön war.

Dienstag, 25. Juni 2013

Bock auf Spülhände, irgendwer?

Scheinbar hatte ich längst sehnsüchtig darauf gewartet, denn als der Handwerker gerade aus der Küche rief "Ich mach mal Frühstück, ok?" hatte ich kurz den Reflex, zurückzurufen "Supi, ich nehme gerne zwei Scheiben Knäcke mit gesalzener Butter und ein gekochtes Ei! Danke!", bevor mir klar wurde, so war das nicht gemeint. Ihr müsst nämlich wissen, das kommt bei uns nicht vor: jemand anderes als ich macht Frühstück, und ich darf mir aussuchen, was ich will. Vielleicht bin ich deshalb immer fast fiepig vor Ungeduld, wenn L. und ich mal in einem Hotel mit Frühstück übernachten und er morgens nicht aus den Federn kommt, während ich genau weiß, dass mit jeder weiteren Viertelstunde die Chance auf unverschwitzten Käse und frisches Rührei sinkt. Versteht mich nicht falsch: ich mache gerne Frühstück, und das ist vermutlich Teil der Erklärung dafür, warum ich es heute IMMER tue und L. NIE. Und bitte denkt nicht, L. würde in diesem Haus keinen Finger rühren. Im Moment ist er beispielsweise seit Monaten mein Packesel, der alles trägt, was ich nicht tragen kann, und das ist eine Menge. Er ist für so gut wie alles zuständig, was mit Organisation zu tun hat, er fällt Bäume, er karrt irgendwelchen Mist zum Recyclinghof, er fährt mit den Hunden zum Hundefriseur, er sitzt nicht den ganzen Tag auf dem Sofa und lässt sich die Pantoffeln hinterhertragen. Aber alles, was unter das Stichwort "Hausarbeit" fällt, ist mein Metier, und ehrlich gesagt habe ich das so weder gewollt noch entschieden. Es kommt zwar vor, dass L. einen Rappel bekommt und beschließt, dass jetzt der Kühlschrank geputzt oder das Wohnzimmer gesaugt wird, aber es endet für gewöhnlich damit, dass der komplette Inhalt des Kühlschranks auf der Küchenablage steht, während innen alles beim Alten ist, oder dass der Staubsauger einfach zwei Wochen im ungesaugten Wohnzimmer steht. Vor Weihnachten hat unsere Putzfrau uns irgendwann verkündet, dass sie die Haare von Pflegehund Momo leider nicht verträgt (eigentlich haaren Airedales nicht, aber Momo ist wohl auch in dieser Beziehung anders) und uns verlassen. Damals hat L. gesagt, das wäre überhaupt kein Problem, er würde einfach ihre montäglichen Aufgaben übernehmen. Wir würden in Zukunft Sonntags Nachmittags aufräumen, und er würde dann Montags alles fegen und putzen, während ich in der Stadt arbeite. Das ist bisher null mal passiert, und das wird auch in Zukunft nicht passieren. L. ist schon imstande, sich stundenlang mit häuslicher Arbeit zu beschäftigen, nur sieht er seine Aufgabe dabei irgendwie anders. Ich bin der schlichtgestrickten Überzeugung, beim Putzen ginge es darum, zwei-drei Stunden mit Seifenwasser und Schwämmen und Mopps und Besen zu hantieren, und danach ist der Fußboden, das Waschbecken, die Küchenablage und die Dusche sauber. Bei L. läuft das irgendwie anders. Er hat stundenlang aufgeräumt! (Hat er wirklich, er ist der ehrlichste Mensch der Welt und keiner Schwindelei fähig. Wenn er sagt, er hat stundenlang aufgeräumt, dann hat er stundenlang aufgeräumt.) Und trotzdem liegen die Staubmäuse in den Ecken der Treppenstufen noch genau so da wie vorher, die Waschbecken sind voller Kalk und die Spülmaschine weder aus- noch eingeräumt. Ich weiß, ich tue ihm Unrecht. Aber trotzdem bekomme ich es gerade ein bisschen mit der Angst, wenn ich nachts so daliege und nicht weiß, ob dieses ulkige Ziepen im Bauch jetzt schon eine Wehe ist oder nur ein ulkiges Ziepen. Denn Babys haben die Eigenschaft, das Ausmaß von erforderlicher Hausarbeit mit einem Schlag zu verdreifachen. Erstens brauchen sie eine saubere Umgebung. Zweitens saugen sie Mutti mit der Muttermilch die Energie aus, ständig mal hier längszuwischen und mal da etwas mit in den Keller zu nehmen, wenn sie sowieso auf dem Weg dorthin ist, dann bleibt mehr liegen, und das alles türmt sich ruckzuck zu einem Riesenbatzen auf. Drittens machen sie selbst auch Dreck: Fläschchengerümpel, Windelgerümpel, Kinderwagenmatschspuren, vollgekackte Strampler und Milchschwälle auf vor fünf Minuten frisch gebügelt angezogenen Oberteilen. Vielleicht findet sich ja alles, und ich muss mich entspannen. (Mich entspannen zu müssen, ist eine meiner Hassübungen.) Vielleicht legt der Anblick seines eigenen Würmchens in L. einen Schalter um, und er wird zum welteifrigsten Spülmaschineneinräumer. Vielleicht endet das alles mit Tränen und Gebrüll. Ach so, ihr meint, ich soll das mit ihm besprechen? Das wäre vielleicht mal eine Idee. Hätten wir dieses Gespräch nicht schon ungefähr 180Millionen mal geführt. Ex-Abkürzungsdamen, wie lief das bei euch mit dem unsexiesten Thema der Welt: was wird mit der Hausarbeit, wenn das Baby da ist?

Samstag, 26. Mai 2012

Na hoppala.

So hab ich das tatsächlich nicht gemeint: daran, dass wir alles Recht der Welt haben, uns nicht ständig selbstlos und fröhlich wie Disney-Figuren für alle anderen zu freuen, kann es gar keinen Zweifel geben. Was mich so gefuchst hat, war das: ich bilde mir ein, bisher wirklich gut klar zu kommen. Nicht im Sinne von "tapfer sein", denn so viel Tapferkeit hat das bisher nicht erfordert: mir geht's einfach meistens gut damit, wenn wieder jemand schwanger ist. Es darf sich nur nicht zu sehr ballen. Oder den falschen treffen. (Als hätte ich zu entscheiden, wer der Richtige ist...) Oder jemanden treffen, der sowieso schon sieben Kinder hat. Oder... aber von all diesen Ausnahmen abgesehen, habe ich mir immer eingebildet (und war auch unberechtigterweise ziemlich stolz darauf) das hinzukriegen mit dem Freuen, dem Beglückwünschen und dem Weiterhoffen, dass wir irgendwann auch... auf welchem Weg auch immer. Und dann kommt L. und tut beim kleinsten Seufzer so, als hätte ich heimlich Voodoo-Puppen im Keller, die verhindern sollen, dass irgendwer außer mir Kinder kriegt. Als würde ich nachts im Schlaf Verwünschungen gegen alle schwangeren Frauen meiner Bekanntschaft zischen. Als würde ich nach einem Glas Wein zusammenbrechen und heulen, wie sehr ich sie alle hasse mit ihren immer glücklichen Ultraschalls, ihrem Gejammere über schlaflose Nächte und ihren Kinderwagenentscheidungskrisen. Die Gedanken haben sich überschlagen, und keiner davon war schön. "Was muss ich eigentlich noch tun, damit er mir glaubt, dass ich nicht durchdrehe?" "Bin ich so verlogen und dabei so durchschaubar verlogen, dass mein eigener Liebster, den das alles genau so betrifft wie mich und der sonst meine große, leuchtende Stütze ist in diesem Schlamassel, mir das nicht abnehmen kann?" "Wieso reden wir nicht über sowas, wieso muss erst so ein blöder, völlig nebensächlicher Anruf kommen, damit wir es doch tun?" "Warum macht mich das alles so wütend?" "Und ich dachte, ich stelle mich ganz gut an."

Jetzt ist L. auf dem Geburtstag, und ich bin zuhause. Ich sitze im Wintergarten und versuche, von hier oben aus das Tier zu beaufsichtigen. Auf dem Geburtstag ist geplant, sich zusammen den Grand Prix anzugucken. Das werde ich vermutlich nicht tun. Ich habe, wenn ich ehrlich bin, noch nicht mal eine Ahnung, wer dieser weiche und irre kuschelige Mützentyp ist, der für Deutschland antritt. Gutes Lied? Blödes Lied? Ich lese es morgen in der Zeitung und geb mich damit zufrieden.

Freitag, 27. Januar 2012

Tag 21: eine halbe Brevactid und ein Wortschwall

L. hadert seit vielen Jahren damit, dass ich so gerne esse und koche. Genauer gesagt ist manchmal nicht sicher, dass er nicht vielmehr damit hadert, dass er selbst so gern isst. Für mich gibt es kaum einen größeren und harmloseren Spaß auf diesem Planeten als Essen und das Planen und Zubereiten von Mahlzeiten, L. dagegen macht das nervös, wenn er mich auf meiner Betthälfte quasi nicht mehr erkennen kann, weil ein riesiger Stapel mit Post-Its verklebter Kochbücher zwischen uns aufragt. Mich macht es zufrieden, wenn der Kühlschrank so voll ist wie ein fast verlorenes Tetris-Spiel, ihn versetzt es in Panik. Der Grund ist, dass er sich beim Essen absolut niemals beherrschen kann. L. hat schon allein auf dem Sofa eine zwei-Liter-Packung Eis aufgegessen, und danach geht er an den Kühlschrank. Einmal habe ich für seinen Cousin zum Geburtstag einen Kuchen von Nigella gebacken, den Guiness-Kuchen. Die dunkle Teighälfte war schon fertig, und ich wollte mich gerade an die helle Creme (den "Schaum") machen, da stellte ich fest, dass L. in den zwei Stunden seit meinem Einkauf beide Packungen Philadelphia aufgegessen hatte. Also machte ich mich noch mal auf den Weg zu Edeka. Als ich zurück kam, hatte L. von dem noch unglasierten Kuchen ein Viertel aufgegessen. Eine Stunde später stand ich in der Küche des Cousins und musste erklären, warum der Geburtstagskuchen so merkwürdig aussieht. Es kam auch schon mal vor, dass ich erwartungsfroh ein Stück Ziegenkäse aus dem Papier wickele und auf ein Stück Käserinde mit einer gewaltigen Bissspur starre. Immer macht L. gerade irgend eine Diät, die dafür sorgt, dass ich für mein leckeres Essen ständig Vorwürfe zu hören bekomme, weil ich wieder nicht daran gedacht habe, dass es nach 16 Uhr keine Kohlenhydrate oder irgendwas geben darf, und dann ist ihm danach und er bestellt sich an einem Abend zwei Pizzas und eine Packung Ben & Jerry's dazu. Ende November backe ich Plätzchen und stehe einen ganzen Samstag fluchend und klebrig in der Küche, und eine Woche später sind nur noch Krümel in den Keksdosen, wenn ich sie nicht verstecke, was mir gegen den Strich geht, weil ich mich nicht fühlen will wie eine Haushälterin aus einer ZDF-Vorabendserie, die machen so was immer: Essen verstecken, damit die Schlingel da nicht rangehen. L. ist wahnsinnig kiebig, was die Hälften des Bettes angeht. Man sollte es nicht meinen, aber manchmal glaube ich, gleich stellt er einen Diercke Weltatlas aufgeklappt zwischen unsere Kopfkissen. Ich liege links und wälze mich zum Lesen gerne auf die rechte Seite, und dann kommt nunmal eine Kante meines Buches gerne auf seine Hälfte. "Seine Hälfte!" Lächerlich. Trotzdem hatten wir deshalb schon richtig Krach. L. hat die enervierende Angewohnheit, manche Arbeiten im Haushalt anzufangen und dann liegen zu lassen. Mein voller Kühlschrank macht ihn nervös, siehe oben, und dann reißt ihm der Faden, und obwohl voll nicht gleich dreckig ist, räumt er an einem Nachmittag, während ich auf der Arbeit bin, alles raus. Dann komme ich nach Hause und kann mich in meiner klitzekleinen Küche kaum bewegen, weil sich auf jedem freien Quadratzentimeter irgend eine Käse, Butter oder eine asiatische Paste befindet, und dazwischen liegen die Regalböden und Türfächer, alle ungespült. "Was soll das denn?" frage ich, und L. bricht in einen Minivortrag über Hygiene im Kühlschrank aus und dass ich ja wohl von alleine niemals den Kühlschrank sauber machen würde, immer muss er das machen. Problem ist nur, er macht es nicht: er räumt ihn nur aus, und wenn ich nicht alle meine Lebensmittel wegwerfen will, muss ich jetzt selbst all diese kleinen Plexiglasdinger spülen, abtrocknen, wieder einbauen und alles wieder einräumen, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob ich eigentlich gerade etwas Wichtigeres und Besseres zu tun habe und sowieso morgen den Kühlschrank machen wollte. Trotzdem ist L. danach der Meinung, zum Glück würde wenigstens einer hier den Kühlschrank sauber machen, nämlich er. Ähnlich läuft es mit dem Bett: L. zieht das Bett ab, wirft die alte Wäsche in die Truhe und verlässt stolz über sein Werk das Schlafzimmer. Und wenn ich Abends todmüde ins Bett will, liegt es an mir, jetzt noch ohne Kontaktlinsen schnell das Bett zu beziehen und die alte Wäsche in die Maschine zu stecken. Trotzdem ist L. der Meinung, immer würde er das Bett beziehen. L. kann aus kleinstem Anlass wahnsinnig wütend werden, manchmal vergehen mehrere Tage, an denen ihm nichts passt, was ich tue, sage oder lasse. Er weigert sich, Taschentücher zu benutzen, was mich wahnsinnig macht. Es nervt ihn, wenn er einen Film oder eine Serie mag und ich sie ihm abgucke. Oft packt es ihn, und dann nervt es ihn sogar, wenn ich im gleichen Zimmer bin - auch wenn, wie heute z.B., das gleiche Zimmer das Schlafzimmer ist und ich einfach nur den Wunsch habe, nach dem Hundespaziergang noch eine Stunde im Bett zu liegen und Zeitung zu lesen, ob er nun daneben liegt oder nicht. Dann weiß ich nicht, was er will, und er weiß nicht, was genau daran so schwer zu verstehen ist. L. mag es nicht, wenn unsere ebenerdige Dusche nach dem Duschen nass ist, und um das zu beheben, wirft er nach dem Duschen oft mein Handtuch in die Dusche, und wenn ich dann aus der Dusche steige, ist mein Handtuch nass und kalt. L. ist als Beifahrer so furchtbar, dass ich, seitdem wir zusammen sind, nur zwei mal sein Auto gefahren habe. Beides waren medizinische Notfälle, und die Entfernung betrug nie mehr als einen Kilometer. Und ich fahre gerne Auto! Liebe Abkürzungsdamen, würdet ihr mir bitte glauben, wenn ich euch jetzt sage, dass ich mir nichts Schöneres vorstellen kann, als mit genau diesem L. ein Kind zu bekommen? Dass ich mir keinen besseren Vater vorstellen kann und niemanden, mit dem ich mir lieber die Nächte um die Ohren hauen will, weil Krümel ein Furz quersitzt? Dass ich fast zum Heulen gerührt bin bei der Vorstellung, wie er sein neugeborenes Baby in den Armen hält?

Donnerstag, 16. Juni 2011

Papa mit 41 klingt gut.

Vor einer Minute habe ich eine Runde Snood verloren. Snood ist dieses Spiel, bei dem man kleine runde Monster mit einer schwenkbaren Kanone gegen andere kleine runde Monster schießen muss, und sobald drei oder mehr der gleichen Sorte zusammen kleben bleiben, lösen sie sich auf. Von unten vernichte ich also Snoods, von oben wachsen ständig neue nach. Sind alle Snoods verschwunden, habe ich gewonnen. Beim letzten Spiel ging es um einiges. Um nicht zu sagen, um alles. Ich hatte mit zusammengebissenen Zähnen vor Start der Partie beschlossen, wenn ich es diesmal schaffe, dann klappt es mit dem Kind. Zum Glück hatte ich einen Logik-Kurs an der Uni und war darin noch nicht mal schlecht, so dass ich weiß, das heißt nun nicht zwangsläufig auch, dass ich KEIN Kind bekomme, wenn ich es NICHT schaffen sollte. Trotzdem.... die Vorzeichen scheinen schlecht zu stehen. Nun könnte ich es also eigentlich genau so gut lassen mit dem Hormonzirkus, Snood hat gesprochen. Ohnehin scheint ja der größte Teil der Menschen, die schon Kinder haben oder in deren Lebensplanung Kinder keine Rolle spielen, der Meinung zu sein, das wäre nun mal Schicksal, und unsere IVFs, ICSIs etc. wären ein ziemlich alberner und verbissener Versuch, der Vorsehung, die sich vermutlich etwas dabei gedacht hat, ins Handwerk zu pfuschen.

Aber trotz des Snood-Orakels pfusche ich wohl weiter. Einer der guten Gründe dafür heißt L. und hat heute Geburtstag. Darüber, was für eine Sorte Mama ich abgeben würde, kann man ja geteilter Meinung sein. Es wäre z.B. nicht ausgeschlossen, dass ich eines Tages von Edeka nach Hause komme und mein draußen am Fahrradständer angebundenes Kind vergessen habe. Sowas könnte passieren, vor allem, wo ich jetzt schon so lange kein Kind habe, dass ich es glatt vergessen könnte, wenn ich irgendwann eins hätte! Aus alter Gewohnheit. So, wie man kurz nachdem man seine Monatskarte beim HVV abgegeben hat, noch das eine oder andere Mal im Tran ohne Fahrkarte einsteigt, weil man sich abgewöhnt hat, vorher an den Automaten zu gehen. Es könnte auch passieren, dass meinem Kind auf dem Spielplatz sein Rosinenbrötchen aus der Hand auf die Wiese fällt, und ich es aufhebe, kurz anpuste und ihm wieder in die Hand drücke. Angesichts dessen, dass ich gestern einen Werbefilm gesehen habe, in dem vor Keimen auf Seife gewarnt wurde, ist das natürlich vollkommen daneben. HORRORMUTTER!

L. dagegen ist über jeden Zweifel erhaben. Ich weiß genau, L. wäre der Papa, der mit Sohn oder Tochter am Wochenende zum Fußball geht und sie oder ihn zwei Halbzeiten lang auf seinen Schultern sitzen lassen würde. L. würde mit einer Wolldecke überm Kopf durch das Haus krabbeln und so lange das Monster geben, bis das Kleine vor lauter Glück und Aufregung die Windeln randvoll hätte. Er würde Stöcke schnitzen, Butzen bauen und ihm zeigen, wie man Stockbrötchen backt. Er wäre nie länger als zwei Minuten wütend, und er würde es nur durch diesen gewissen Blick schaffen, dass er auch im dicksten Kindergeburtstagstrubel noch genug Ruhe bekäme, um die Sonntagszeitung zu lesen. Er würde ihm Fahrradfahren beibringen, und wenn er zugucken würde, würde die Wurst sich mit Sicherheit trauen, vom Dreier zu springen. Oder würdevoll unverrichteter Dinge wieder abzusteigen. Er würde mit ihr Bücher mit Dinosauriern drin angucken, ihr die Mütze aufsetzen und sie den ganzen Weg bis zum Kindergarten auf dem Schlitten ziehen. Er würde das toll machen und mit Sicherheit niemals vergessen, sie am Fahrradständer wieder einzusammeln. Und darum hat er außer den ganzen anderen Geburtstagsgeschenken mehr als verdient, dass Snood sich spätestens gleich bei der Revanche einsichtig zeigt.

Freitag, 6. November 2009

Eine Kluft zieht sich durch diese Wohnung.

Im Schlafzimmer liegt L., der gerade mit sexy Kneipenstimme geknurrt hat, dass er vorerst keinen Capuccino will, nein Danke. Und hier sitze ich, nüchtern wie ein Apfel, mit meiner Tasse grünem Tee. Gestern Abend saß ich zwar mit Freunden auf der Couch (geb ich es zu? Na gut. Wir haben Popstars geguckt. Und wenn euch das nun zu prollig ist, dann guckt doch mal, ob nicht Giovanni di Lorenzo auch einen Blog schreibt, da gäbe es sicher weniger Anlass zum Nase rümpfen. Pfüh!), aber getrunken habe ich wie ein Spatz. Denn ich hatte zuhause schon über den Hunger gegessen, und das erste, was ich sehe, als wir da ankommen, sind drei Bleche Pizza. Und das letzte, was ich übers Herz brächte, wäre, jemanden zu enttäuschen, der für mich kocht. Ich überfresse mich gerne mal, aber das gestern war so schlimm, dass noch nicht mal mehr das kleinste Schlückchen Prosecco dazwischenpasste.

Männer sind schon fein raus, wenn es in die Befruchtungsmaschinerie geht. Und das sogar, wenn sie selbst die Ursache für den ganzen Ärger sind (was bei L. nicht der Fall ist, der kann überhaupt nichts dafür, und allein dafür, dass er das selbst noch nie auch nur in einem Nebensatz erwähnt hat, gönne ich ihm jede noch so lustige Kneipentour von Herzen.)
Dazu kommt auch noch, dass ich manchmal das Gefühl habe, Männer haben eine günstigere Mentalität. Die hilft ihnen dabei, bei jeder noch so wilden Fahrt immer zu wissen, wo oben und wo unten ist. L. zum Beispiel hat für die geliehene Befruchtungsbuchsammlung nichts weiter als Hohn und Spott übrig. Für ihn ist das irgendwelcher Kram, der in der Wohnung rumfliegt und im Weg ist. Er käme nicht im Traum darauf, eins der Bücher tatsächlich in die Hand zu nehmen und zu lesen. Und deshalb bleiben ihm meine Hirnfürze erspart, wenn ich auf Warnungen vor Alufolie stoße. Seine Einstellung zu unseren Erfolgschancen ist so ungefähr "Das wird schon klappen, wenn auch nicht so schnell, wie wir hoffen. Eine ziemliche Menge Glück gehört dazu, wenn wir das nicht haben, dann nützt uns auch die Alufolie nichts. Und wenn es nicht klappt, dann lassen wir uns etwas anderes einfallen."

Kann man aus dieser Lässigkeit bitte Pillen pressen? Ich würde sie kaufen und schlucken.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Blumen waren aus

Gestern hatte L. Geburtstag, und zur Feier des Tages durfte er alles bestimmen. Und weil er nicht zu mir gesagt hat „Los, alte Socke, setz Dich hin und schreib einen neuen Blogeintrag, aber zack-zack“ gab es gestern ausnahmsweise keinen Eintrag. Dafür will ich heute die Feierlichkeiten fortsetzen mit einem Eintrag zu Ehren von L.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch Leute kennen würde, die manchmal das Falsche sagen oder fragen. Nicht meine Freunde, aber eben irgendwelche Leute. Und aus deren Mund kommen dann manchmal solche Sätze wie „tja, mit XY (Name eines Ex-Freundes einfügen) wäre es vielleicht noch gegangen, hmmm?“
Und die Antwort darauf muss immer lauten: 1. weiß ich nicht, keine Ahnung, wie lange ich schon empfängnisbehindert bin, und 2. nein, weil darum.

Dieses „darum“ besteht aus all den Gründen, wieso ein Kind mit L. toll wäre und mit den anderen eben nicht. (Übrigens nicht nur ein Kind, sondern auch so ziemlich alles andere.)

Da war z.B. N.
Müsste ich sagen, was an N. anders war als an L., dann würde ich morgen noch hier sitzen, deshalb will ich versuchen, mich auf die wichtigsten Unterschiede zu beschränken. Unter anderem hat L. verglichen mit N. folgende nervtötenden Eigenschaften nicht: Er ist nicht geizig, er ist nicht zerfressen von chronischem und unstillbarem Misstrauen, er hat nicht diese merkwürdige und zum Glück seltene Charakter-Kombi aus Verschlossenheit und Indiskretion. Obwohl L. sehr intelligent ist, hält er im Gegensatz zu N. nicht grundsätzlich alle anderen Leute für Idioten, es sei denn, Diplome und staatliche Ehrungen beweisen das Gegenteil (und selbst dann... heutzutage kann ja jeder Idiot...), er ist nicht vollkommen besessen von einem Ehrgeiz, der sich auch auf Leute aus seiner Umgebung erstreckt (das Prinzip Hockey-Mum) und der dafür sorgen würde, dass für unsere Kinder die Schulzeit und das Studium die Hölle wäre, er zieht sich nicht an wie ein Rentner, er sagt, was er denkt, und was er denkt, will ich gerne hören. Er vermutet nicht hinter allem eine Intrige, die sich gegen ihn richtet, er müllt einen nicht zu mit sinnlosen Aufgaben und jammert dann herum, wenn man sie nicht „planmäßig“ erledigt, überhaupt nimmt „Planmäßigkeit“ in L.s Leben zum Glück einen sehr geringen Raum ein. Er nimmt auf der Straße meine Hand. Er trinkt Wein und guckt mich nicht an wie einen Junkie, wenn ich auch welchen trinke. Er verkneift sich und anderen nicht dauernd alles, was schön ist. Er hat keine Arbeit-für-fünf-Psychiater-Probleme mit seiner Kindheit. Er hat Freunde.

Dann war da O.
O. war im Gegensatz zu N. kein offensichtlicher Freak, sondern ein fröhlicher, lustiger, schlauer und wirklich sehr hübscher Kerl. Warum der sich in mich verguckt hat, habe ich nie verstanden, ich hätte nicht gedacht, dass ich sein Typ bin, und er dann wohl irgendwann auch nicht mehr. Die Gründe, warum ich mit L. besser dran bin als mit O., sind nicht ganz so offensichtlich wie bei N. Damit will ich sagen, die Gründe sind nicht mit Neonfarbe angestrichen, haben keine heulende Sirene auf dem Dach, sind nicht 20 Meter hoch und werden nicht von riesigen Scheinwerfern angestrahlt. Aber sie sind immer noch sehr gut erkennbar. L. hat zum Beispiel im Gegensatz zu O. nicht nur Fotos in seiner Wohnung hängen, auf denen er selbst zu sehen ist und möglichst gut aussieht. Er WILL im Gegensatz zu O. Kinder (die offensichtlichen Unterschiede darf man nicht vergessen). Er verschwindet nicht einfach wochenlang und geht nicht mehr ans Telefon. Er hat keine merkwürdigen wunden Punkte in seiner Vergangenheit, die er erst düster andeutet und über die er dann auf gar keinen Fall reden will. Er ist kein Kettenraucher. Er ist nicht süchtig danach, sich alle paar Wochen neu zu verlieben. Wenn ein müder Kneipenbesitzer ihm morgens um vier sagen würde, dass jetzt Feierabend ist, würde er nicht mit ihm diskutieren und ihn „Spießer“ nennen. Überhaupt neigt er nicht dazu, Leute als Spießer zu bezeichnen, weil sie irgendwas anders sehen als er. L. liebt es, Pläne zu machen für eine Zukunft, die weiter weg ist als 24 Stunden. L. bekommt keine Existenzkrise, weil eine 20jährige ihn gesiezt hat. L. wäre bereit, einen Raum in seiner Wohnung für ein Kind herzugeben (was bei O. schon allein deshalb schwierig wäre, weil das eventuell bedeuten könnte, dass er in diesem Raum in Zukunft keine sensiblen Portraitfotos von sich selbst mehr aufhängen kann). L. hat einen Führerschein. L. ist im Gegensatz zu O. nicht dann am liebevollsten, wenn er die meisten Bierchen hatte.

Dann war da noch J.
J. war eigentlich ganz toll. Aber da waren wir beide noch zu klein. So lange man es noch für nötig hält, seine verhassten Schul-Leitz-Ordner aufzubewahren („wer weiß, wozu?“), ist man noch zu klein für Kinder. So lange man sich noch mit seinen Eltern streitet, ob man Motorrad fahren darf oder nicht, ist man auch noch zu klein. So lange man noch zusammen zuckt, wenn die Dosenbiergang in der Fußgängerunterführung rumlungert. So lange man noch Schminktipps aus der Brigitte Young Miss ausprobiert. Und so lange man noch in jeden französischen Autorenfilm rennt, vermutlich auch. Aber obwohl J. so toll war und der beste erste Freund, den man sich wünschen kann, außerdem der einzige meiner Ex-Freunde, den ich heute noch wirklich gerne sehe, gibt es doch noch eine Menge Gründe außer dem Alter, warum ich jetzt mit L. hoffe, dass die Hamsterspritzen wirken, und mit J. gehofft habe, dass die Pille danach gewirkt hat. Zum Beispiel hat L. mich noch nie betrogen. Wenn er mir was erzählt, schalte ich fast nie auf Durchzug, und ich schalte schnell auf Durchzug. (Ich bin sogar imstande, während einer Gehaltsverhandlung auf Durchzug zu schalten.) L. jammert nicht wochenlang herum, wenn irgend was nicht so klappt, wie er denkt. L. hat noch nie schlechte Laune als Druckmittel benutzt, er hat mich noch nie in eine Lage gebracht, in der ich mich zwischen meinen Freunden und ihm entscheiden musste, und ich habe nie das Gefühl, irgend etwas wurschtegales unbedingt tun oder lassen zu müssen, weil es ihm sonst ganz, ganz doll schlimm weh tut. L. hat keine Platten von Cat Stevens und spielt GOTT SEI DANK! nicht in einer Band mit, in deren Repertoire Gitarrensoli eine große Rolle spielen und deren Mitglieder sich hassen. Und er nimmt nicht Mix-Kassetten für irgendwelche Mädchen auf. Seine Verwandtschaft wohnt nicht direkt nebenan und fragt alle zwei Tage nach Enkelkindern. Er ist nicht ständig pleite und kann deshalb mit mir essen gehen, einkaufen oder verreisen, ohne dauernd über die Preise zu jammern.

Ich merke gerade, dass das alles 1a Gründe dafür sind, mit L. zusammen zu sein. Mit Kindern zu tun haben viele davon für euch vielleicht nicht so viel. Für mich aber doch. Denn ich glaube ganz fest, dass das Zusammensein zu zweit auf jeden Fall grobe Anhaltspunkte dafür liefert, wie das Zusammensein zu dritt oder viert oder fünft sein kann.

Und was das betrifft, wollte ich heute nur mal sagen, auch wenn er das nie lesen wird*: Also, das Zusammensein zu zweit, das kann L. richtig gut. Und das schreibe ich bestimmt nicht nur, weil er Geburtstag hat.

Er ist vielleicht ein Geburtstagskind, aber ich bin ein Glückskind.

* Doch doch, L. weiß, was ich hier tue, und ich habe ihm schon oft gesagt, dass er das auch lesen darf. Aber er will nicht. Ich kann euch nicht sagen wieso, aber ich finde, das ist ein weiterer Pluspunkt. Einer von ungefähr acht Millionen.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Rühreier statt Soufflé

Tagelange Funkstille. Und eine Erklärung dafür, die ich aber im Moment noch nicht geben kann. Nicht so richtig jedenfalls. Sie hat damit zu tun, dass hier zwei Medizin-Welten aufeinander gekracht sind wie Güterzüge: auf der einen Seite meine IVF-Behandlung mit all den Spritzen und Ärzten und Ultraschalls und Tests, und auf der anderen Seite der Vorschlag, die Hintergründe meiner Unfruchtbarkeit mit alternativen Methoden erst zu erkunden und dann anzugehen. Das klang für mich erst mal toll. Aber dann hat mich das alles vollkommen durcheinander gebracht, und mein Durchdreher hat in L. ungeahnte Beschützerinstinkte entfesselt. Und nun haben wir den Salat. Ich weiß weder, wie ich in Zukunft noch mit dem gleichen Vertrauen an den nächsten IVF-Zyklus rangehen soll, noch habe ich auch nur die geringste Lust oder Energie, mich jetzt mit der Alternative auseinanderzusetzen. Ich bin ziemlich durcheinander und wünsch mir nur, dass endlich eine Woche vergangen ist (so lange dauert das bei mir erfahrungsgemäß, bis sich derartige Verwirrung legt). Und das schlimmste ist, dass eine Freundin nun vollkommen von der Rolle und sehr traurig ist, denn eigentlich wollte sie doch nur Gutes. Ein Drama, wohin man schaut. Ich hoffe wirklich, das klärt sich alles. Uff.