Mittwoch, 30. März 2011

Der Blog vom Blob

Gestern zur Geisterstunde gab es wie befohlen eine Brevactid in den Bauch. (Langweile ich euch eigentlich, wenn ich nun schon wieder erzähle, dass das nicht schlimm war? Pulverspritzen anmischen kann ich ja inzwischen, die Spritze hat weder gebrannt noch wurde die Stelle dick und rot, wie das Internet vorher gemunkelt hat.) Jetzt spukt der kommende Eisprung durch meinen Blubberbauch. Es ist wie Fasten, nur rückwärts: jede Stunde wächst mein Umfang weiter an. Ich bin der Blob, dieses eklige, immer mehr aufquellende, alles verschlingende Monster, das sich durch die Stadt wälzt, während kreischende Menschen das Weite suchen und der Polizeichef seinen Männern Mut zuspricht! Um Schlimmeres zu verhindern, hat der Blob sich ein Haargummi um den Jeansknopf gewickelt und so für ein bisschen Spiel im Bund gesorgt. Damit müsste ich über die nächsten zwei-drei Stunden kommen. Was danach passiert, keine Ahnung. Mit offener Hose arbeiten? Vermutlich. Zum Glück ist heute wenigstens kein Gehaltsgespräch angesetzt.
Merkt das eigentlich keiner hier, dass mein Bauch sich langsam über die Tischkante schiebt und die Sonne verdunkelt?
Nö. Und wenn, dann halten sie alle schön den Rand.

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