Dienstag, 27. August 2013

Und ausatmen.

Zwar hat Würmchen die Medela-Sauger geknackt, aber die Medela-Sauger offensichtlich nicht Würmchen. Ich erkläre hiermit die große Stillsaga, das vermutlich langweiligste Blogdrama aller Zeiten, für beendet. Ab jetzt pumpe ich ab und gebe Fläschchen. Und wenn das Pumpen irgendwann auch nicht mehr läuft, dann eben nur noch Fläschchen. Erstaunlicherweise läuft es aber wie nie: heute morgen z.B. kamen sagenhafte 140 ml aus mir raus, und das ohne größere Umstände. Nicht mehr zu stillen, tut mir offensichtlich gut. Die Hebamme hat es mit Fassung getragen, sie ist ja auch schon ein großes Mädchen.

Was bedeutet, ihr werdet hier so schnell nicht wieder seitenlange Abhandlungen über Muttermilch lesen müssen, es sei denn, es passiert etwas wirklich Atemberaubendes an dieser Front. (Was das sein könnte? Keine Ahnung. Muttermilch läuft nachts aus, findet ihren Weg zum Schalter meiner Nachttischlampe und löst einen Zimmerbrand aus? Muttermilch leuchtet plötzlich im Dunkeln? Muttermilch kommt aus meinen Ohren? Muttermilch im Gefrierfach findet durch einen grauenvollen Irrtum ihren Weg in einen Nachtisch für einen bunten Abend, und meine Freunde sprechen nie wieder ein Wort mit mir? Ich eröffne nach japanischem Vorbild eine Eisdiele, in der es aus Muttermilch hergestelltes Eis gibt, und werde schamlos reich? Wir werden sehen.)

Würmchen jedenfalls ist ebenfalls so entspannt wie nie nach der Geburt. Im Moment schläft er im Zimmer nebenan in seinem Bettchen, und ich habe ihn sogar wach (wenn auch mit etwas glasigem Blick) dort abgelegt. Lächeln kann er jetzt auch, Teufelskerl! Wie gerne würde ich euch ein Foto davon zeigen! Geht aber nicht, das hatten wir ja besprochen. Es sei denn, ich kaufe demnächst eine kleine Zorro-Maske bei Fahnen Fleck? Die Idee halte ich mal fest. (Die haben da auch niedliche Fliegenpilz-, Äffchen- und Panda-Masken.)

Inzwischen habe ich etwas getan, was ich eigentlich nicht mehr tun wollte: ich habe gegoogelt. Ich wollte rausfinden, wie schnell nach einer Geburt man sich der nächsten IVF zuwenden kann, ob sich das mit Muttermilch (ZACK, da ist sie doch schon wieder! Muss an diesen Bockshornklee-Kapseln liegen, Muttermilch überall) verträgt usw., und statt wie ein vernünftiger Mensch meine Kinderwunschärztin anzurufen, habe ich gegoogelt. Dabei bin ich natürlich nicht auf die Information gestoßen, die ich gesucht habe, sondern auf diesen Artikel aus dem Freitag, in dem eine Hamburger Ärztin interviewt wird zum Thema, was eigentlich aus IVF-Kindern wird, wie sie sich entwickeln, was die Eltern anders machen und erleben usw. Ich habe das mit großen Augen gelesen und war ausnahmsweise mal eher angetan von einem Zeitungsartikel zu dem Thema. Auch wenn ich mich hinterher gefragt habe: was bin ich denn für eine? Denn ein Ergebnis der Studie war, dass wir IVF-Mütter viel ängstlicher sind, unseren Kindern weniger zumuten können und wollen als andere Mütter, Schwierigkeiten haben, loszulassen, und mehr kontrollieren wollen. Und dann sitze ich hier: gestern Abend war ich mit meiner Schwiegermutter im Kino, L. blieb zurück mit Würmchen und zwei Muttermilchfläschchen im Kühlschrank. Während ich auf meinem Bett sitze und diesen Post tippe, liegt Würmchen nebenan in seinem Bettchen und ratzt - mit offener Tür, ok, aber nebenan. Und während dieses Rätzchens war ich schon im Keller, im Garten und kurz vor dem Haus an der Mülltonne. Ohne mir deshalb ein graues Haar wachsen zu lassen! Im Kino gestern habe ich ihn schwer vermisst und mich öfter dabei erwischt, dass ich an ihn und sein rosiges, glänzendes Näschen denke statt vollkommen gebannt von der Handlung zu sein, aber mein Fazit war: da muss ich durch, es geht ihm gut (wie mir L. per SMS versichert hat), und Freiheit ist etwas Tolles, auch wenn sie manchmal ein bisschen weh tut. Und nun habe ich auch noch abgestillt? Wenn auch abgestillt light, mit Muttermilch per Fläschchen? Aus der Art geschlagen, scheinbar.


Kommentare:

  1. Hallo Flora,

    ich lese schon länger deinen Blog und fand ihn auch bisher immer recht amüsant.
    Aber seitdem dein kleiner Sonnenschein da ist, bin ich teilweise enttäuscht, worüber du hier schreibst und vor allem wie.....Sich lustig machen über Muttermilch finde ich persönlich total daneben!
    Nur weil es bei dir nicht geklappt hat mit dem Stillen, brauchst du jetzt nicht so abwertend darüber schreiben.....Oder möchtest du damit dein schlechtes Gewissen aufbessern?
    Einfach schade solche Sätze über Muttermilch zu lesen! Deine innere Einstellung war von Anfang an gegen das Stillen, somit bist du dann ja auch bei Fläschchen gelandet. Für dich wäre besser gewesen, du hättest einfach nie gestillt, dann bräuchtest du nun auch nicht so blöd übers Stillen und die Muttermilch schreiben!!!

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    1. Die Muttermilch wird schon keine Psychtherapie brauchen!
      Gehts noch?
      Keiner packt die Flora an!
      Ach ja, wer Ironie nicht versteht, sollte vielleicht was anderes lesen. Kopfschüttel....
      Ich habe mich wie immer bestens amüsiert.
      Grüsse aus Düsseldorf

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    2. Der mit der Psychotherapie ist echt gut...du sprichst mir aus der Seele!!!
      Man (bzw. Frau ;-)) WILL manches vielleicht auch falsch verstehen, um den geistigen Dünnpfiff irgendwo loszuwerden. In diesem Falle leider in Flora´s Blog! Die wird sich hoffentlich (mit Sicherheit, denn Flora VERSTEHT Spaß im Gegensatz zu manch anderen) darüber amüsieren und mit einer Schüssel Popcorn knabbernd, die Kommentare lesen!!!

      Wenn dir, liebe Anonym der Blog schon seit längerem nicht mehr gefällt, hättest du ihn ja auch schon länger nicht mehr lesen müssen!!!

      Danke nach Düsseldorf

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    3. Ich mache mich gar nicht über Muttermilch lustig. Die traurige Wahrheit ist, Muttermilch macht sich jetzt seit fünf Wochen über mich lustig.

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    4. Ich muss auch sagen, dieses GE-WE-SE immer um solche Themen. Floras Blog ist wie immer, mit Humor geschrieben und es sind einfach ihre Gedanken. Ich finde es eher schräg, dass sich gewissen Damen davon SOOOO angegriffen fühlen können dass sie hier so reinkacken. Da ist doch bei denen watt schief!

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    5. Liebe Ano von 13:58, ich blicke auf eine glückliche Stillzeit von insgesamt fünf Jahren bei zwei Kindern zurück, halte, wie du daraus vielleicht schließen kannst, echt viel vom Stillen und habe gerade schallend gelacht bei Floras Posting. Ehrlich, man MUSS sich davon nicht gekränkt fühlen, aber wenn man will, darf man das bestimmt. ;) LG, S.andra

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  2. Ich glaube, es harkt. Was soll denn bitte dieser Kommentar? Liebe Flora, ich lese Deinen blog auch schon sehr lange und ich gebe auch zu, dass ich sehr, sehr froh bin, dass das Thema Stillen in den Hintergrund gerät, kann aber auch nachvollziehen, dass es in den letzten Wochen eben für Dich auch aktuell und alltagsbestimmend war. Ich finde nicht, dass Du an irgendeiner Stelle "blöd" übers Stillen und die Muttermilch geschrieben hast. Und verdammt noch mal, so langsam reicht es auch, dass manche Leute meinen, Dir Vorwürfe machen zu müssen. Was nehmen die sich denn raus? Hallo? Du hast versucht, zu stillen und das war Dein Wunsch. Und Du hast nicht einfach aufgegeben, sondern Vieles ausprobiert. Und jetzt ist eben Ende. Ich habe gerade einen ziemlichen Hals, wenn ich mir die Zeilen von Anonym (13:58) lese. Deine "innere Einstellung" war dagegen. So ein Blödsinn. Das ist genauso wie das Gelaber von den Leuten, die immer sagen: Du musst nur loslassen. Dann wirst Du schon schwanger! (Ich weiß, jetzt kommt das Adoptionsargument, Ihr hattet ja "losgelassen.). Sorry, aber davon halte ich immer noch Nichts. Kurzum: Glückwunsch zur Entscheidung! Und wie wäre es mal mit leben und leben lassen. Jeder so wie er mag. Ob nun Stillen oder Flasche.

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  3. Hoppla, geht´s schon wieder los?? Ausatmen war doch angesagt.

    Übrigens gibt es den o.a. Artikel anscheinend mehrmals, in der mir vorgelegten Version waren IVF-Mütter durch "spätgebärende" Mütter über 35 ersetzt, die sind angeblich genau so uncool und kontrollwahnsinnig seien, ab 40 statistisch gesehen kurz vor der Klappse.
    Wir sollten alle gemeinsam einen Club gründen, wird bestimmt lustig. Dann könnten wir auch erforschen, wie die Wissenschaft spätgebärende IVF-Mütter einordnet.

    Entspannte Grüße von einer Ganzspätgebärenden, die vom ersten Tag mit Schmelzflocken ernährt wurde und trotzdem ein vernünftiger (nach eigener Einschätzung) und gesunder Mensch geworden ist. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass ich mehrere Kinder sehr lange und sehr gerne gestillt habe; eins hat dennoch mehrere Allergien, eins hat Zöliakie, die anderen sind quietschgesund. Es gibt also nicht immer nur schwarz oder nur weiß. Und die Eltern sind auch nicht immer an allem schuld.

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  4. genau, leben und leben lassen....
    Dann bitte auch akzeptieren, dass nicht jeder es gut findet, wie darüber geschrieben wird....Muttermilch leuchtet....Muttermilch kommt aus meinen Ohren.....usw.......
    Ich habe nichts gegen Mamas, welche ihren Babys die Flasche geben, ganz und gar nicht, ich habe nur was gegen solche rechtfertigenden ( gegenüber einem selber ) Worte gegen das Stillen usw....Sorry, aber wenn man so öffentlich alles preisgibt, muss man eben auch mal Kritik einstecken! Das gehört auch zu leben und leben lassen!

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    1. Hallo? Also ich bin absolute Stillbefürworterin und finde überhaupt nicht, daß Flora blöd schreibt oder sich lustig macht! Solche verbissenen Kommentare (auf beiden Seiten) lösen die Grabenkämpfe aus und ziehen alle in ein schlechtes Licht! Hört denn dieser Krieg nie auf?! Halte Dich doch bitte an Dein eigenes Motto "Leben und leben lassen!"

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    2. Supi, es geht wieder los!
      Habe schon darauf gewartet...und trotzdem fallen auch mir nur zwei "unqualifizierte" Wörter zu den Kommentaren von Anonym 13.58Uhr & 14.51Uhr ein:"HEUL DOCH"-bääätsch!
      Also echt, man kann sich aber auch über alles künstlich aufregen.

      Und das ist keine Kritik-das ist eine Frechheit!!!

      Man kann´s immer nur wieder empfehlen:wem dieser Blog nicht passt, die Ironie nicht versteht, soll ihn halt einfach nicht lesen!!!

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  5. Liebe Flora, hab grade in der Bahn lauthals lachen muessen! Du bist einfach ne coole Socke!!!
    Auch als Abkuerzungsdame freue ich mich weiterhin ueber jeden neuen Eintrag und zwar aus purer Lesefreude!!!
    Gruss an den Zorronachwuchs!
    Marie

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  6. Flora,

    DANKE für diesen Blog! Die Muttermilch ist aber auch zu frech, sich soooo lange über Dich lustig zu machen - da wurde es Zeit den Spieß umzudrehen. Aber bitte, bitte bedenke uns mit einem Foto sollte die gute Muttermilch plötzlich leuchten, ja?

    LG,
    Windsandale

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  7. Den Artikel muss ich mir heute Abend mal in Ruhe zu Gemüte führen, wenn mein Zwerg pennt.

    Zum Thema, wann sich der nächsten IVF zuwenden kann: mein KiWu-Doc meinte, 1 Jahr nach der Geburt wäre das wieder möglich.

    Hab mich übrigens kringelig gelacht über Deine Ideen, welche Muttermilch-Eskapaden dazu bringen könnten, wieder drüber zu schreiben. Und das als Abkürzungsdame, die das Glück hat, Ihren Zwerg jetzt schon 10 Monate stillen zu können.
    Dein Plan bzgl. Fläschchen und Pumpe klingt auf jeden Fall gut. Wenn's nicht klappt mit dem Stillen, klappt's halt nicht. Hat doch keinen Taug, sich ewig rumzuquälen.

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    1. Ich muss dich jetzt mal fragen, ... noch bin ich selbst nicht in der Situation aber bald, ... schwanger nach langem Kinderwunsch. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich trotzdem in dem Thema Stillen nicht länger als 4 Monate aufgehen werde. Ich will dem Kleinen nicht das nehmen, was er braucht, aber warum ist es ein Glück, seinen Zwerg 10 Monate stillen zu "können" oder gar länger. Warum will man das? Wird man es nicht Leid, seine Brust als Nahrungsquelle zur Verfügung zu stellen? Ich freue mich schon jetzt wieder darauf, dass mein Körper wieder meiner sein wird, und dazu gehört auch die Brust. Mit 10 Monaten haben die Kinder schon Zähne und sind auf dem Weg, das Laufen zu lernen, längst keine "Säuglinge" mehr. Warum ist das für dich so toll? Ich will dich nicht kritisieren, ich will gern deine Meinung hören! Danke!

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    2. Also ich weiß nicht woher Du Deine Infos nimmst, aber ein 10 Monate altes Kind ist sehr wohl noch ein Säugling. Man fängt irgendwann mit der Beikost an, und die heißt Beikost, weil sie zusätzlich zur Muttermilch oder Flaschenmilch gegeben wird. Auch ein Flaschenkind bekommt meist wesentlich länger als ein Jahr die Flasche. Die WHO empfiehlt übrigens Stillen bis zum zweiten Lebensjahr und darüber hinaus, wenn Mutter und Kind es möchten, sowie Vollstillen im ersten halben Jahr.

      Gruß

      Nauka

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    3. Nicht alle Kinder haben mit 10 Monaten schon Zähne, oder können bald laufen. Meins hat sich mit 8 Monaten das erste Mal gedreht (und ist jetzt mittlerweile beim Rennen einer der Schnellsten). Der erste Zahn kam mit 13 Monaten. Das heißt aber nicht, daß er dann gleich komplett 5 mm draußen ist. Das dauert dann wieder Wochen bis Monate. (Man kann übrigens trotz unterer Zähne einwandfrei weiterstillen, weil die Zunge zum Saugen über ihnen liegen muß.)
      Jedes Kind ist unterschiedlich, und das ist völlig normal. Man kann noch so schön planen, am Ende kommt es doch wieder anders. Aber was solls? So ist das Leben, und es ist schön so!

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    4. Für meine Begriffe kann ich mir einfach nicht vorstellen meine Brust so lange herzugeben und habe eine andere Meinung dazu, auch wenn bestimmte Organisationen es empfehlen oder es vor 100 Jahren noch so war. Es ist ja zum Glück erwiesen, dass ein Kind nach 4 Monaten alles wichtige mitbekommen hat, was es braucht. Auch wenn es mit 10 Monaten noch ganz knapp ein Säugling ist, ich bin gut informiert und kenne mich sehr gut auch mit Säuglingen aus. Ein Kind in dem Alter will ich einfach nicht mehr an der Brust hängen haben. Und sich in den Schlaf weinen ohne Brust... eines Tages wird es doch soweit sein... nee nee nix für ungut, ich werd da einen anderen Weg gehen, hoffe aber trotzdem inständig, dass es bei uns mit den Stillen klappen wird und lasse auch gerne jeder ihren Weg damit! Meine Frage ist ja beantwortet... Für Flora: wenn es bei uns nicht klappen sollte werde ich es machen wie du! Abpumpen und auch mal den Papi ranlassen! Der freut sich nämlich auch mal über traute Zweisamkeit mit dem Kleinen...

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    5. Ano von 19:34, es wird doch niemand gezwungen, lang zu stillen. Und mach mal so wie du es planst.. (wenn dich dein Kind lässt... höhö..). Mein Mann hat im übrigen immer einen Weg gefunden, mit seinen Kindern Zweisamkeit zu genießen, das geht nämlich, wie jede Flaschenmutter weiß, auch ohne Stillen, gelle? LG, S.andra

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    6. Liebe S.andra,

      bin bisher eine stille Leserin aber das wollte ich schon lange mal los werden...

      ...du bist eine ziemlich selbstgerechte Besserwissermutti und kannst scheinbar andere Meinungen und Einstellungen nur schwer akzeptieren! Das nervt!!!

      Liebe Flora,

      ich fand deinen Post ziemlich witzig und alles andere als diskriminierend der (armen) Muttermilch gegenüber! Weiter so und ganz viel Glück für die Zukunftswünsche!

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    7. Ano von 21:47h, woher kommt denn die Info, Kinder "bräuchten" das mit 4 Monaten nicht mehr? Quelle?

      Gruß

      Nauka

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    8. Das hat mich auch interessiert. Konnte leider nur folgenden Link finden?!

      http://www.eltern.de/foren/beikost-endlich-erste-brei/897641-eure-gruende-fuer-fruehe-brei-einfuehrung-post17385473.html#post17385473

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    9. Liebe Ano von 5:48!

      Was an "mache, wie du es planst, es wird niemand zu irgendwas gezwungen" hast du nicht verstanden?

      Ansonsten sagt dein Kommentar mehr über dich aus als über mich.

      LG, S.andra

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    10. höhö.
      Das sollte ja reichen, liebe neunmalkluge S.andra.
      nönö.......kopfschüttel......

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    11. Nauka: Die Frage habe ich mir auch gestellt und vermute, das hat mit der Gini-Studie zu tun. Die wird andauernd falsch ausgelegt und führt zu dem in den Medien jetzt häufiger anzutreffenden (Fehl-)Schluß, man könnte/sollte mit vollendeten 4 Monaten mit Beikost beginnen, ohne Allergien zu risikieren. Und einer schreibt das vom anderen ab.
      Am besten mal selber durchforsten unter http://www.ginistudie.de/Studienzentrum_Muenchen/ergebnisse.html
      Die "4 Monate" sind übrigens durchs Studiendesign zustande gekommen. Da die Kinder anfangs alle 4 Monate untersucht wurden. Daher sind auch keine Daten verfügbar, inwieweit sich Beikost mit 6 Monaten auswirkt.

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    12. P.S. Es geht übrigens auch nichtmal um die Auswirkungen von Beikost, sondern HA-Milch vs. Muttermilch.

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    13. Ich dachte mir das auch schon. Wollte höflichkeitshalber aber nachfragen. Vielleicht lern ich ja was dazu. Ich habe das Gefühl es wird tendenziell eher zu früh Beikost gegeben. Es ist auch nicht ganz uninteressant, wer welche Studien finanziert. Hüstel.

      Gruß

      Nauka

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  8. Liebe Flora, ich liebe deinen Humor! Und als Abkürzungsdame bin ich gespannt hinsichtlich deiner Recherchen zum Thema "neue Runde".

    Viele Grüße aus dem sonnigen Rheinland
    A.

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  9. Liebe Flora,

    ich habe den Artikel gelesen und muss ehrlich zugeben dass das meiste auf mich und meine Kinder zutrifft. Ich bin aber überglücklich und meine Kinder auch, also was solls;-)

    Und zum Langzeitstillen (siehe Kommentatorin),
    ich stille gerade mein 21 Monate altes Kind "noch". Das natürliche Abstillalter lag bis vor wenigen hundert Jahren weltweit bei 2 1/2 Jahren (die meisten Kinder auf der Welt werden auch heute noch so lange oder länger gestillt.
    Ich stille nur noch zum einschlafen. Wenn ich das nicht tun würde würde mein Kind sich in den Schlaf weinen müssen. Das möchte ich nicht und finde es auch sehr bequem dass ich Nachts nicht aufstehen muss.
    Ich habe übrigens überhaupt nicht dass Gefühl dass ich durchs Stillen eingeschränkt bin. Wie meinst du das?

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  10. Moin liebe Flora,
    ich wollte dir mal ein riesengroßes Kompliment für deinen tollen Blog und alles machen! Bin durch eine Freundin auf deine Seite aufmerksam gewurden und finde es einfach nur toll von dir bzw. euch zu lesen. Grad jetzt, wo ich selbst mein erstes Kind im Dezember erwarte.
    Lieben Gruß aus Hamburger Osten, Isa

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  11. Zu dem Artikel: Na, ich glaube nicht so recht, daß das eine empirische Studie mit ausreichend großer Probandenzahl war. Das klingt für mich eher wie ein Ansammlung von Vorurteilen. (Und nein, ich bin keine "Betroffene", die laut getroffen aufheult, sondern eine der Glücklichen ohne Abkürzung.) Daß da anscheinend auch noch verschiedene Versionen des Artikels kursieren (Anonym von 14:21), macht ihn auch nicht besonders glaubwürdig.

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  12. Liebe Anonym von 19:34,

    keine Angst, fühle mich nicht kritisiert.
    Mein ursprünglicher "Plan" war, 6 Monate zu stillen und dann weiter zu sehen. Nunja, inzwischen ist es so, dass ich mir sogar gut vorstellen kann, ein ganzes Stück über den ersten Geburtstag hinaus zu stillen. Ich lasse es einfach auf mich zu kommen.
    Manchmal nervt mich das Stillen, ja, vor allem wenn er dabei rumzappelt und sich das Weltgeschehen betrachtet. Aber ich finde es einfach so wunderbar praktisch und unkompliziert (und billiger als Fertigmilchnistbes auch). Solange ich genug Milch habe, und der Wurm noch kein Jahr alt ist, sehe ich für mich einfach keinen stichhaltigen Grund, auf Fläschchen umzustellen - und so lange sollten sie ja mindestens Muttermilch bzw entsprechende Fertigmilch kriegen. Die Brust ist einfach viel schneller rausgeholt als ne Flasche gemacht ;-) Vor allem mitten in der Nacht - in guten Nächten kriege ich kaum mit, wenn er nachts andockt und trinkt.
    Da wir keinen Brei füttern, sondern der Bub Fingerfood kriegt seit er 6 Monate alt ist (grob nach dem "Baby-led weaning"-Konzept), isst er auch noch nicht die super grossen Beikost-Mengen - ist also noch auf relativ viel Milch angewiesen.
    Er hat übrigens mit seinen heute 10 Monaten erst einen Viertel Zahn und ist vom Laufen noch meilenweit entfernt ;-)
    Abpumpen (oder auch Fertigmilch), damit der Papa auch mal füttern kann, und Stillen schliessen sich übrigens in keinster Weise aus. Das geht ganz wunderbar beides.
    Achja, Du fragtest noch, warum es für mich ein Glück ist, nach 10 Monaten noch zu stillen: ganz einfach, weil wir durchaus auch unsere Startschwierigkeiten hatten, und weil ich froh bin, noch genug Milch zu haben.

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  13. Hallo Flora,
    ich fand Deinen Blog immer sehr gut. Da ich mich allerdings noch in einer Kinderwunschbehandlung befinde und Dein Blog nun gar nichts mehr damit zu tun, sage ich als treue Leserin "Tschüß" und alles Gute und Liebe - aber solche Geschichten sind irgendwie langweilig (für mich) und JA, auch ich bin etwas genervt von Deiner Art und Weise in letzter Zeit. Bis irgendwann, vielleicht wenn Du wieder einen Kinderwunsch hast. Ein Mädchen.

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  14. Liebe Negativ - Mitkommentatorinnen,

    ich fuehle mich in Floras Blog immernoch zu Hause, sehr sogar, weil er einfach Lust auf die Zeit nach der Abkuerzungszeit macht. Und es waere jawohl ein Witz, wenn der langersehnte neue Lebensmittelpunkt in Floras Leben hier nicht eine der Hauptrollen ergattert haette.

    Kopfschuetteln und Grinsen

    LG Anita

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    1. Ich kann die Kritik schon verstehen, die Art und Weise ist wirklich eine andere. Etwas besserwisserisch, zickiger, will Flora nicht Unrecht tun, aber hat nicht nur mit Mutter sein oder nicht zu tun.

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  15. Liebe abkürzungsdamen, ihr habt mein vollstes Verständnis und ich Drücke jeder einzelnen unbekannterweise alle Daumen, dass es bald mit dem Wunder klappt, aber mal ehrlich, ihr dürft doch Flora nicht ernsthaft vorwerfen, dass es hier jetzt ums baby geht? Worüber soll sie schreiben, über die Vergangenheit? Blödsinn! Ich hätte während meiner ICSI zeit auch nix über Babys lesen wollen, also lasst es doch einfach und lest hier später weiter. Und an alle kampfmütter hier: ihr nervt! Habt ihr nix besseres zu tun? Ich muss auch sagen, das mitlesen hier macht mittlerweile keinen Spaß mehr, werde es auch aufgeben. Dir Flora, alles gute weiterhin.

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    1. Wer wirft Flora denn was vor? Habe lediglich geschrieben, dass der BLOG für MICH (!!) nun nicht mehr so interessant ist. Wenn Kritik - dann auch richtig lesen, nicht wahr.

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  16. Muss man immer sofort alles so wahnsinnig persönlich nehmen, wenn es um das Kinderthema geht, egal in welchem Stadium? Mich nerven beim Lesen beide Seiten, sowohl die Pro-Flora-Demo als auch die Gegenseite. Keiner bekommt Fleisskärtchen oder Sternchen ins Heft fürs in Schutz nehmen (hat sie das überhaupt nötig?) und umgekehrt wird Stichelei sie sicherlich nicht dazu veranlassen, ihren Schreibstil oder ihre Meinung zu ändern.
    Ausatmen ist doch mal ein schönes Motto.
    Euch allen auf Eurem ureigenen Weg viel Glück weiterhin.
    Emma

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    1. Danke, Emma.
      Unterschreibe ich voll und ganz.

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  17. Flora, FALLS Du im äußersten Hinterkopf noch den Gedanken haben solltest, evtl. später noch mal das Stillen zu versuchen, dann laß das Kind jetzt weiter hauptsächlich aus den Medela-Saugern trinken. So verlernt er die Technik nicht.
    Und übrigens finde ich überhaupt nicht, daß Flora zickig oder besserwisserisch geworden ist. Normalerweise hab ich da feine Antennen dafür. Der Ton in den Kommentaren hat sich allerdings gravierend geändert, von einem Heititei-Extrem ins Zickenextrem. Aber da kann ja doch Flora nix für?
    Brauch übrigens keine Fleißsternchen ;) Wunder mich nur etwas.

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  18. Ich bin als mein Sohn 4 Monate alt war, zum ersten Mal wieder in der Kiwu aufgetaucht.
    Mit 7 Monaten hat er sich abgestillt und vier Wochen später hatte ich unseren Kryo im Bauch. War dann nix und so hab ich weitere 6 Wochen später mit der Downregulation angefangen. Der Frischversuch war nix und am 1. Geburtstag meines Sohnes wurden zwei Kryos aufgetaut, zwei Tage später eingesetzt und genau 10 Monate später wurde mein " Grosser" Bruder einer kleinen Schwester.
    Nach dem Abstillen werde ich das genauso wieder machen und unsere Kryos in Angriff nehmen!
    Wer nichts wagt, der nichts gewinnt und jünger werde ich auch nicht ;-)

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  19. Also, ich bin grad ziemlich fassungslos, dass Du, Flora, diesen Artikel dieser Ärztin verlinkst und sogar lobst (!). Die Dame, recherchiert man mal ihren Namen, bekämpft die Reproduktionsmedizin mit folgenden Thesen:

    1. Es gibt zwar keinen wissenschaftlichen Anhaltspunkt dafür, aber auf die Kinder wird es irgendwann negative Auswirkungen haben, dass sie im Reagenzglas angepiekst wurden.
    2. Wenn Eltern von IVF/ISCI Kindern überfordert mit ihrer Elternrolle sind (wie abertausende natürlich gezeugte Eltern auch), liegt es natürlich nur an der Reproduktionsmedizin und rechtfertigt schmissige Headlines, wie ¨vom Wunschkind zum Sorgenkind¨.
    3. Nehmen Reproeltern ihre Rolle an und genießen sogar ihre Schwangerschaft und Babyzeit, dann zeigt das, dass sie sich nicht mit Konflikten auseinandersetzen und Probleme ignorieren. Wehe dem, der mit solchen gefühlskalten Eltern groß werden muss!

    Ich bin wirklich entsetzt, dass Du dieser Dame hier ein Forum bietest, die ihr gesamtes Wirken in den Dienst des Kampfes gegen die moderne Wissenschaft stellt und sich um keine noch so krude Ausrede verlegen ist, warum die Repromedizin des Teufels ist und alle Reproeltern defizitär.

    Liebe Flora, ist bei Dir das große Vergessen eingetreten?? Oder glaubst Du tatsächlich, dass Boje nicht ein ganz normaler, geliebter kleiner Junge ist, sondern ein armes Opfer des Machbarkeitswahns durchgedrehter Ärzte? Sorry, aber eine schlimmere Art, Kinderwunscheltern ans Bein zu pinkeln, als dieser Dame nach dem Mund zu reden, würde mir jetzt nicht einfallen. Hast Du Dich mal mit ihren Thesen beschäftigt??

    Bin echt kein Freund von der Nazikeule, aber wenn ich schon höre, dieses und jenes ist wider der Natur, zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, aber es wiederstrebt und muss daher abgelehnt werden, dieses ist vorgeprägtes Leben, da wird mir ganz schummerig.

    Zum Glück ist der Artikel von 2002 und die dort formulierten Meinungen haben sich nicht durchgesetzt. Gott sei dank hat die Gesellschaft mittlerweile eine relative humane, empathische und nüchterne Haltung zu assistierter Empfängnis entwickelt. Warum man also als glückliche Neumutter (!) so einen hanebüchenen Unsinn ausgräbt, der hochgradig der eigenen Sache schadet, muss mir mal einer erklären.

    Sorry, wollte Dich nicht doof anmachen. Aber ich verstehe es wirklich nicht...

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  20. Also, basierend lediglich auf diesem Artikel, sehe verstehe ich Deine These nicht, daß "diese Dame" die Repromeizin als solche angreift.
    Ich finde, sie versucht nur - sicher nicht unberechtigterweise - darauf hin zu weisen, daß es durch die mental schwierige Phase in der KiWuBehandlung eine "übertriebene Ängstlichkeit" im Umgang mit den Minis zu geben scheint, die dann bei diesen zu gewissen Seltsamigkeiten führt.

    Und sie kritisiert, daß der Fokus wohl oft tatsächlich nur auf der "Produktion einer Lebendgeburt"liegt. Ein etwas holistischerer Ansatz mit Berücksichtigung der psychischen Komponente wäre da sicher wichtig - wie sich immer mehr herausstellt, ist das bei allen Behandlungen im Grenzbereich von Leben und Tod - so zum Beispiel auch in der Krebstherapie.

    Es ist bei allen Kindern so - seltsames Elternverhalten kann sich auch in Störungen beim Kind manifestieren.

    Wenn man diese Studien als Anhaltspunkt nimmt, Eltern besser darauf vorzubereiten, daß das Leben mit Kind genau dem entspricht, wie auch bei natürlicher Empfängnis vorkommt - dann hat sie sicherlich positive Impulse geliefert (egal wie ihre sonstige Meinung zur Repromedizin vielleicht ist).

    Auch die Adoptionsforschung hat für die dort befindlichen Personen etliches an positiven Handlungsempfehlungen zum Wohl von Eltern und Kind hervorgebracht - wenn man nicht wirklich versteht, was die Ergebnisse der Forschung sagen, kann man das natürlich auch genauso lesenwie Du diesen Artikel -> Adoption bringt psychisch instabile Personen hervor, deshalb ist sie schlecht.

    Nein. Sowas muß man so lesen: Es kann negative Auswirkunge haben, wenn man folgendes (...) unbeachtet läßt!

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    1. Liebe Damen, ich hatte mich allerdings nicht besonders ausführlich mit der Autorin beschäftigt, dazu hab ich leider gerade keine Zeit... alles, was ich gelesen hatte, war dieser Artikel. Ich war nicht mit allem einverstanden, was da stand. Eizellenspenden sehe ich zum Beispiel längst nicht so negativ wie sie. (Ehrlich gesagt sogar überhaupt nicht negativ.) Und obwohl ich solche Wörter wie "Baukastensystem" zu diesem Thema auch nicht gerne lese, war der Artikel doch vielen anderen zum Thema schon um Längen voraus. Natürlich könnte man sagen, von einer Ärztin würde ich das selbstverständlich erwarten... aber ich bin heute schon froh, wenn ein Artikel Kinderwunschmütter nicht als eine Bande von Karrierefrauen darstellt (was auch immer das sein soll), die einfach nicht auf die Zeit geachtet haben und die jetzt mit einem Kind das i-Tüpfelchen auf ihrer staubfreien Prestige-Existenz suchen. Ich hab mich auch gefragt, wie methodisch sauber ihre Studie lief - dass das Thema vorausgegangene Fehlgeburten hoffentlich berücksichtigt wurde, die bei Kinderwunschfrauen ja oft und häufiger vorgekommen sind und die bestimmt einen Löwenanteil an etwaiger Ängstlichkeit und dem Wunsch nach mehr Ultraschalls haben? Naja - auch das würde ich bei einer Ärztin am UKE (der Klinik meines Vertrauens, dreimal hoch für das UKE!) voraussetzen. Um es noch mal zusammenzufassen: ich war dankbar, mal einen einigermaßen Polemik- und Klischeefreien Artikel zu lesen. Dass die Frau bestimmt nicht in allen Punkten meiner Meinung ist, damit konnte ich dagegen gut leben. Aber wie schon gesagt: ich kenne nur diesen Artikel. Liebe Grüße!

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    2. Ein anderer methodischer Fallstrick, der mir gerade einfällt: die Ultraschalls. Ich weiß nicht, wie das in anderen Kliniken läuft, aber ich hatte in den ersten Wochen nach dem positiven Test einmal pro Woche einen Ultraschall. Nicht, weil ich das unbedingt so wollte, sondern weil das eben Klinikprozedere war. Würde mich jetzt während einer Studie jemand fragen, wie viele Ultraschalls ich hatte, dann wäre meine Zahl von vornherein wesentlich höher als die von einer, die irgendwann, als die Regel einfach nicht kommen wollte, mal zum Arzt gegangen ist. (Ich hab sogar ein Ultraschallfoto von Würmchen vom Tag der Rückübertragung.) Das hätte dann mit Angst gar nichts zu tun. Aber auch da gehe ich davon aus, dass das Team hinter der Untersuchung so schlau auch war. Hoffentlich?

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  21. Ok, verstehe jetzt, was Du meinst, klar, schlimmer gehts immer... ;)
    Den Schuh, dass IVF Eltern etwas vorsichtiger und ängstlicher im Umgang mit ihren Kindern sind, würde ich mir ja sogar anziehen (wobei ich merke, dass sich dies immer mehr verflüchtigt, de größer die Kinder werden, die Studie betrifft aber nur die Anfangszeit). Aber, vielleicht bin ich ja paranoid, ist mir aufgefallen, dass Reprogegner, wie z.B. auch unsere entzückende Dorothee Bär, MdB, in letzter Zeit häufig die Empathiekeule schwingen, um ihre religiös geprägten Zweifel zu kosmetisieren. Von wegen, die armen, psychologisch mitgenommenen Eltern, die so viel Hoffnung an ein Verfahren verschwenden, dass eh kaum Erfolgschancen hat (Bullsh...), die armen verhätschelten Kinder, etc. etc. Und nach Lektüre anderer Publikationen der hier zitierten Ärztin bestätigte sich mein Eindruck.
    Ich fände es aber sehr schade, wenn der Artikel Kinderwunschpatientinnen noch mehr verunsichert, im Sinne von, jetzt weiß ich noch nicht mal, ob ich je Mutter werde und dann werde ich, wenn es klappt, vermutlich eine ganz furchtbare Mutter, weil es ja wissenschaftlich bewiesen ist, dass aus IVF Kindern nichts wird. Das entsprechende Forschung fast immer ideologisch geprägt und die zugrunde liegende Studie hier zumindest hanebüchen ist (weil sie vor der Pubertät halt macht und eine ganze Reihe anderer Faktoren, die bereits aus der Ado Forschung bekannt sind, z.B., dass Akademikereltern ihre Kinder grundsätzlich öfters zum Therapeuten schicken als andere Bevölkerungsgruppen, was aber nicht heißt, dass Akademikerkinder misslungener sind, ignoriert), geht dabei aber unter.

    Liebe Grüße!

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  22. Nur noch ein kurzer Kommentar zum Stillen: für mich war das Argument, trotz Anfangsschwierigkeiten weiter zu machen, nicht mal so sehr das Kindeswohl (einfach weil ich auch denke, dass Flaschenkinder genauso groß werden), aber tatsächlich ziemlich egoistisch die K...ck-Endometriose, die ich dadurch in Schach halten konnte!! Dir alles gute

    C aus K

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  23. Psychologische Studien sind meiner Meinung nach nie so objektiv wie z.B. medizinische Studien, da alle Aussagen/Eindrücke von jemandem bewertet und in Skalen übertragen werden müssen. Egal, ob die Probanden jetzt ihr psychisches Befinden ankreuzen oder ein Interviewer/Therapeut seinen Eindruck ankreuzt, es bleibt immer viel Subjektivität dabei.
    Die Thesen klingen mir allzu sehr nach Küchenpsychologie á la "Ist ja klar, wer lange auf ein Kind gewartet hat, weiß es mehr zu schätzen und ist dementsprechend vorsichtiger..." Da rollen sich mir die Zehnägel auf. Im allgemeinen (ja, nicht alle, aber doch die meisten) weiß man sein Kind sehr wohl zu schätzen als das Kostbarste, was es gibt. (Daher ja auch die Mütterkriege...)
    Ganz egal, wie es entstanden ist.
    Ich als Nicht-Abkürzungsdame bin auch etwas zu vorsichtig für mein Kind und anfangs unsicher. Und meine Mutter erst! Aber genau wie meine Vorschreiberin bemerkte, verflüchtigt sich die Angst und Unsicherheit mit der Zeit, wenn man sein Kind einzuschätzen lernt. Das ist nichts ICSI-Typisches, sondern Charaktersache.

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  24. Ich glaube, ich lese in Zukunft nur noch die Beiträge, denn die finde ich super. Aber manche Kommentare....puh es nervt eigentlich nur noch! Dieses scheiss gezanke, ob nun Brust oder Flasche, das kann sich doch keiner mehr reinziehen! Lasst doch jeden das machen was er möchte, ihr könnt niemanden belehren, das entscheidet jeder ALLEINE!!!

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    1. Geht mir irgendwie genauso, diese gelangweilten Supermuttis nerven doch überall rum!
      Haben im realen Leben nix zu melden und tun sich hier wichtig, zum k.otzen

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  25. Liebe anonyme Kommentatorin vom 30.08. 09:09, vielen herzlichen Dank. Uffz....Da würde ich doch glatt bei Dir unterschreiben. Und im Gegensatz zu Flora hab ich sogar Zeit gehabt .... und hab die Dame gegoogelt........und.....nichts gefunden..........also, wo finde ich all die weiteren bösen Artikel dieser Ärztin zum Thema? Worauf bezieht ihr Euch denn da alle? Das würde mich jetzt doch mal ernsthaft interessieren......
    Ansonsten......lese ich hier seit Wochen nur noch Befindlichkeiten........verletzte Abkürzungsdamen ohne Kind, die getriggert sind durch Floras Stillpostings. (Was habt ihr denn erwartet? Flora ist nicht die ewige Ikone der Abkürzungsdamen sondern bloggt über ihr Leben - und ihre Lebensrealität hat sich - ach was - verändert. Sie ist Mutter. Mich interessieren als Langzeit-Kinderwunschfrau am Ende des Weges und ohne Kind zwar auch Still- und Windelthemen eher ... so gar nicht. Aber mich interessiert, wie es Flora als FLORA mit ihrer neuen Rolle geht. Sehr sogar. (Wer durch die Babythemen verletzt wird und noch zu frisch drin ist, der sollte sich einfach wirklich nicht antun, solche Blogs zu lesen. Warum tut ihr Euch das denn an?)
    Ich bin allerdings gespannt, wie lange das bloggen als Mutter für Flora noch funktioniert. Denn die alten Kuschelzeiten, als misery loves Company als Prinzip hier für die Harmonie unter den Leserinnen sorgte, sind ja nun vorbei.
    Nun tummeln sich hier noch die Angehörigen der zweiten Befindlichkeitsgruppe. Die Mitglieder des Mommy-Clubs. *grusel* Und so langsam geht´s auch hier ab, wie an zig anderen Orten im www. Glaubenskriege, Grabenkämpfe, endlose Nonsens-Auseinandersetzungen *gähn*. Und jede hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und als einzige Recht. Is klar. Liebe Anonym 06:48. Das hast Du doch mal in wenigen Sätzen schön auf den Punkt gebracht.
    LG....die Funny

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    1. Sorry, googeln muss offensichtlich gelernt sein... Die Aussage, dass es eine negative Auswirkung auf Kinder hat, dass sie in der Petrischale angepiekst wurden, kann man sehr leicht von ihr finden. Aber gut, hast du nicht gefunden, macht nix.

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    2. ja ? Dann verlink das doch einfach mal. Das wäre großartig von Dir. Ich finde im Wesentlichen nach wie vor zum Thema grundsätzlich ihre Dissertation und einen Artikel aus einem Buch bei Google Books. Und diese Aussagen, diese Kausalitäten kann ich weder im von Flora verlinkten Artikel noch dort finden. Sorry

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  26. Ach.....und liebe Anonym von 10:24.....großzügig aufgerundete 30% Erfolgsquote der Repro-Medizin bedeuten 70% Verlierer in dem Spiel. Wird ganz gerne mal von denen, die zu den 30% gehören, vergessen. Aber das ist der Wahrheit. Und bleibt der Wahrheit. Was reg ich mich eigentlich auf.....ich geh jetzt das Wochenende genießen und DINKEN :-)) Funny

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    1. Pro Zyklus, und nicht im Ganzen, Genie. Und nach 8 Transferen (inkl. Kryo) eine Lebendgeburtenrate von 80 %. Koennte also alles schlimmer sein. Tut mir trotzdem leid, dass es bei dir nicht funktioniert hat.

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    2. ach was? echt? Ja, sicher pro Zyklus. *augenroll*
      Im Durchschnitt über alle Altersgruppen, wo wir gerade mal dabei sind. Und übrigens reden wir leider auch nur von Schwangerschaftsrate, nicht Geburtenrate. Kleiner Unterschied, ne?
      Und die pro-Zyklus-Zahl ist die einzige Zahl, die Du heranziehen kannst, wenn Du so allgemein daher textest wie oben, denn die Anzahl an Versuchen, die sich ein Paar finanziell oder/und psychisch leisten kann, variiert erheblich. Was hat z.B. ein Paar, welches sich "nur" 3 Versuche leisten kann, von einer kummulativen Schwangerschaftsrate von an die 90% nach theoretischen 8-9 Versuchen? Wobei diese "Rechnung" des weiteren nicht berücksichtigt, dass die Wahrscheinlichkeit nach dem 4.-5. Versuch sinkt.
      Und es ist absolut nicht falsch imo, auf die psychischen und körperlichen Belastungen der Repromedizin deutlich hin zu weisen. Das kommt in der öffentlichen Diskussion so wie in der konkreten Beratung nämlich bei weitem zu kurz. Ist ja auch nicht so hochglanzbroschürentauglich. Und wenn die in diesem Bereich tätigen Profis in genau diesem Punkt ehrlicher und kritischer als gemeinhin üblich auch diese Aspekte selber auf´s Tapet brächten, bräuchte es nicht die frenetischen Repro-Gegner oder Boulevardjournalisten, die das Feld gerne beackern.
      p.s. Dir braucht da gar nichts leid zu tun. Funny

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  27. Erst mal gilt die Erkenntnis, dass die Chancen ab dem 4. Versuch sinken, als veraltet. Wenn ein Paar sich leider nur wenige Behandlungen leisten kann, ist dies schade. Trotzdem gilt eine 80% Chance auf eine Lebendgeburt nach einigen Versuchen. Das ist quasi eine Erfolgsgarantie. Hier sollte die Politik ansetzen, um die Behandlungen finanzierbar zu machen. Die redet sich aber faelschlicherweise mit geringen Erfolgsaussichten raus. Ein Teufelskreis.

    Der Hinweis auf eine fehlende psychologische Beratung nervt nur noch. Ich bin ein erwachsener Mensch und kann selbst entscheiden, ob ich Hilfe brauche, oder nicht. Eine Zwangsberatung, oder eine Aerztin, die oeffentlich erklaert, dass die meisten nach der Behandlung eh gaga sind, brauche ich nicht. Da fuehle ich mich als Patientin diskriminiert. Ausserdem kommen die Beschwerden wohl eher vom unerfuellten Kinderwunsch als von der Ivf an sich. Davon abgesehen gibt es in diesem Land auch Hilfe fuer Menschen, die psychologische Unterstuetzung brauchen, Gott sei Dank.

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  28. Ich persönlich wünsche mir einen differenzierten ! Umgang mit dem Thema Reproduktionsmedizin - jenseits von Klischees, Vorurteilen, Verallgemeinerungen aber auch Verharmlosungen.

    Einseitiges bashen der medizinischen Möglichkeiten halte ich für genauso falsch, wie das Ausblenden oder Verharmlosen negativer Begleitumstände und Machbarkeitswahn.
    Beides dient in keiner Weise der Sache. Im Gegenteil: es schadet in vielerlei Hinsicht.

    Die medizinischen Möglichkeiten heute sind großartig UND sie bergen Risiken, körperlich und psychisch.
    Warum es unter den Befürwortern und Patientinnen oftmals ein solches Widerstreben gibt, auch die Risiken anzuerkennen und warum sich das so derart im toten Winkel zu befinden scheint, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben.
    Das eigene, persönliche Erleben sollte nicht zum Maßstab eines ganzen Verfahrens werden.
    Es ist immer notwendig, die eigene kleine Welt zu verlassen und das Ganze in den Blick zu nehmen. Zumindest, wenn ich zum Thema ernsthaft diskutieren will.

    Die Emotionalität in übrigens beiden Lagern ! erstaunt mich immer wieder auf´s Neue.

    last not least: es gibt Studienergebnisse, die belegen, dass die Depressionsrate nach IVF unabhängig vom Ergebnis der Behandlung ist ! (veröffentlicht zB in Groß,J. Kinderwunsch und Sterilität).
    Das möchte ich einfach gerne noch erwähnen, weil ich bloße Vermutungen zum Thema der psychischen Belastungen nicht unkommentiert stehen lassen möchte.

    Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen.

    P.S. Sorry für so viel OT, Flora. Ich bin jetzt still ;-)
    Funny

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  29. Bitte schreib doch mal in vollstaendigen Saetzen, dann wird dein Posting auch Sinn ergeben. "Die Depressionsrate ist nach Ivf Behandlung !" Was soll das bitte bedeuten?

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  30. Keine Ahnung, was bei Dir angezeigt wird.?
    Bei mir steht da:

    last not least: es gibt Studienergebnisse, die belegen, dass die Depressionsrate nach IVF unabhängig vom Ergebnis der Behandlung ist ! (veröffentlicht zB in Groß,J. Kinderwunsch und Sterilität).

    Und das ist ein vollständiger Satz ;-)

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  31. Da hast du Recht. Es hat mir grad die Formatierung zuerschossen und ich habs nicht gemerkt. Kenne tue ich uebrigens keine IVF Mutter mit Depression trotz erfolgreicher IVF, aber das muss ja nicht unbedingt aussagekraeftig sein.


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  32. Hallo Flora,
    ich lese schon seit einer Weile deinen Block bin auch seit diesem Jahr eine Abkürzungsdame. Ich habe schon ein paar Versuche hinter mir. Und habe mal eine Frage: Woher hast du die ganze Kraft für die vielen vielen Versuche und die lange Wartezeit genommen????
    Ich beneide deine lockere Art und das ganze Thema auch etwas mit Humor zu nehmen.
    Ich weiß nicht ob dies hier der richtige Platz für so eine Frage an dich ist, aber ich wusste nicht wo ich sonst schreiben könnte. LG S.

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  33. liebe damen, bitte nicht so zetern, das kind schläft.

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  34. Jetzt ham wir sie vergrault...oder warum hört man nix mehr?

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  35. Liebe Flora,

    ich vermisse deine zynischen Beiträge, die mich sonst morgens immer beim Morgenkaffee zum Lachen bringen, bevor mein Tag beginnt. Ich hoffe, dass Du gerade einfach mit Baby-Boje so ausgelastet bist, dass Du keine Zeit zum Schreiben findest - und nicht, dass Dir aufgrund des dämlichen Zickentheaters hier die Lust am Schreiben vergangen ist. Auch das könnte ich zwar wirklich verstehen, würde es aber sehr bedauern.
    Ganz liebe Grüße von Jule.

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  36. Auf gut bayerisch:

    Es gibt Cola light
    es gibt Limonade light
    und es gibt bläde Leid (blöde Leut')

    Liebe Flora, bitte - schreib wieder, vermisse Dich auch

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